Olympia 2026: Fanny Smith und Nino Niederreiter tragen die Fahne
Offiziell beginnt Olympia 2026 erst am Freitag. Die ersten Events haben aber schon am Mittwoch begonnen, am Donnerstag geht es weiter. Nau.ch begleitet den Tag.

Das Wichtigste in Kürze
- Fanny Smith und Nino Niederreiter tragen an den Eröffnungsfeiern am Freitag die Fahne.
- Stefan Rogentin ist im zweiten Abfahrts-Training schneller als Niels Hintermann.
- Briar Schwaller-Hürlimann/Yannick Schwaller sind im Curling-Mixed-Doppel im Einsatz.
Das Tagesprogramm am Donnerstag bei Olympia 2026
11.30 Uhr: 2. Abfahrts-Training der Männer (Marco Odermatt, Franjo von Allmen, Alexis Monney, Niels Hintermann, Stefan Rogentin)
14.30 Uhr: Curling, Mixed-Doppel, Schweiz – USA (Briar Schwaller-Hürlimann/Yannick Schwaller)
19.00 Uhr: Curling, Mixed-Doppel, Schweiz – Korea (Briar Schwaller-Hürlimann/Yannick Schwaller)
Der Olympia-Tag im Ticker
12.05 Uhr: Smith und Niederreiter sind unsere Fahnenträger!
Skicross-Legende Fanny Smith und Eishockey-Star Nino Niederreiter tragen bei der Eröffnungsfeier am Freitag die Schweizer Fahne. Das gibt Swiss Olympic am Donnerstagmittag bekannt.
«Beide haben sich mit viel Beharrlichkeit und grossem Willen als Vorbilder etabliert und beide leben die Olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt vor», wird Chef de Mission Ralph Stöckli in einer Mitteilung zitiert.

Smith wird die Schweizer Fahne in Livigno tragen. In Mailand ist eine zweite Fahne in den Händen Niederreiters, der sie an der Eröffnungsfeier ins San-Siro-Stadion führt.
«Ich war sehr bewegt, als ich erfuhr, dass ich als Fahnenträgerin der Schweizer Delegation ausgewählt wurde», sagt Fanny Smith. «Es ist eine grosse Ehre und eine Anerkennung, die weit über sportliche Resultate hinausgeht. Ich freue mich darauf, diese starken und einzigartigen Emotionen mit dem gesamten Schweizer Olympia-Team zu teilen.»

Nino Niederreiter kommentiert: «Es ist eine riesige Ehre und ein unglaubliches Privileg, die Schweiz als Fahnenträger bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina zu vertreten. Ich bin sehr stolz, dieses Symbol unseres Landes vor der ganzen Welt tragen zu dürfen und ich freue mich sehr auf das bevorstehende Eishockeyturnier.»
12.00 Uhr: Hemetsberger stürzt ohne Helm ins Fangnetz
Für einen Trainings-Schreckmoment sorgt Daniel Hemetsberger. Den Österreicher verdreht es in einer schnellen Rechtskurve. Hemetsberger knallt rückwärts ins äussere Tor, verliert den Helm und stürzt heftig ins Fangnetz.
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Der 34-Jährige steht aber schnell wieder und kann auf den Ski hinunterfahren. Jedoch blutet dem Österreicher die Nase.
In Bormio hat Hemetsberger eine Vorgeschichte: 2018 stürzte er im Super-G und zog sich einen Kreuzband-, Innenband- und Meniskusriss im linken Knie zu. Es war bereits sein vierter Kreuzbandriss.
11.50 Uhr: Rogentin schneller als Hintermann
Das zweite Abfahrts-Training der Männer ist aktuell im Gange. Der Fokus gilt Stefan Rogentin und Niels Hintermann: Die beiden konkurrieren sich um den vierten und letzten Schweizer Startplatz bei der Olympia-Abfahrt.

Rogentin liefert im Training nun das bessere Argument. Der 31-Jährige ist bis zur abgemachten «Ziellinie» einige Zehntel schneller als Hintermann. Damit dürfte der Startplatz an ihn gehen – offiziell ist aber noch nichts.
08.15 Uhr: Hintermann sagt nach Quali-Ärger sorry – Coach erklärt
Ihm sei am Dienstag «von den drei Chefs die Laune ein bisschen verdorben worden». So äusserte sich Niels Hintermann nach dem ersten Abfahrts-Training auf der Olympia-Strecke am Mittwoch gegenüber SRF.
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Der Grund: Neben Marco Odermatt und Franjo von Allmen ist auch Alexis Monney für die Abfahrt am Samstag gesetzt. Obwohl er diese Saison noch keinen Podestplatz einfahren konnte.
Offen ist im Schweizer Team somit nur noch ein Startplatz. Diesen machen Hintermann und Stefan Rogentin unter sich aus.

Chefcoach Tom Stauffer erklärt, dass Odermatt und Von Allmen «mit ihren Erfolgen natürlich gesetzt» sind. «Ich würde ja gerne alle fahren lassen», sagt Stauffer weiter. Man habe aber halt nur vier Startplätze.
Das zweite Training am Donnerstag (11.30 Uhr) wird nun über den letzten noch offenen Platz entscheiden. Die Zeit spiele dabei eine grosse Rolle, so Stauffer, sei aber nicht der einzige Faktor.
Niels Hintermann entschuldigt sich am Mittwochabend derweil für seine Aussagen. «Da sind die Emotionen wieder mal mit mir durchgegangen», schreibt er auf Instagram. «Im Ziel ist mir der Moment entglitten. Die Emotionen waren echt, aber meine Reaktion war nicht okay.»

Der Zürcher stellt klar: «Es ging zu keinem Zeitpunkt darum, dass ich es Alexis Monney oder Stefan Rogentin nicht gönne. Ganz im Gegenteil. Ich habe keinerlei schlechtes oder feindliches Gefühl ihnen gegenüber – wir sind Teamkollegen, und ich respektiere ihre Leistungen voll und ganz. Sie haben und hätten den Startplatz sehr verdient.»
Er sei stets «davon ausgegangen, dass ich in einer Qualifikation um einen Platz kämpfen werde – einfach in einer anderen Konstellation. Das hat mich aus der Bahn geworfen, rechtfertigt meine Reaktion aber nicht.»
06.00 Uhr: Heute Abfahrts-Training und Bormio
Planmässig sollten heute sowohl die Männer als auch die Frauen auf die Abfahrts-Pisten gehen. Die Männer sind wie schon am Mittwoch auf der berüchtigten Stelvio in Bormio unterwegs. Die Frauen müssen an diesen Winterspielen hingegen noch warten.

Bei den Männern steht heute die Entscheidung an, wer das letzte Ticket für die Abfahrt löst. Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney sind gesetzt. Stefan Rogentin und Niels Hintermann duellieren sich um den vierten Startplatz.
Das Training der Frauen in Cortina fiel hingegen den starken Schneefällen dort zum Opfer. Am Freitag soll auf der Tofana aber trainiert werden können. Malorie Blanc, Delia Durrer, Jasmine Flury, Janine Schmitt und Corinne Suter bilden das Schweizer Quintett.
05.45 Uhr: Curling, Ski Alpin, Eishockey und Snowboard
Am zweiten Prolog-Tag vor der Eröffnungsfeier geht es bereits in vier Disziplinen zur Sache. Wie schon am Mittwoch sind die alpinen Ski-Stars im Abfahrtstraining im Einsatz.
Auch im Curling geht es schon heiss her – mit einem Schweizer Duo: Das Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller ist im Mixed-Doppel im Einsatz. Das Schweizer Paar trifft am Donnerstag in Session 3 auf die USA und in Session 4 auf Südkorea.

Den Olympia-Auftakt gibt es zudem in zwei weiteren Wettbewerben: Das Eishockey-Turnier der Frauen beginnt mit den ersten vier Partien der Gruppenphase. Und die Snowboarder bestreiten die Qualifikation für den Big-Air-Wettkampf der Männer.
















