Olympia 2026: Schweizer im Training stark – Norweger stürzt heftig
Die Schweizer lassen im Abfahrts-Training von Olympia 2026 die Muskeln spielen. Der Norweger Fredrik Möller muss mit dem Heli abtransportiert werden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt bremst im ersten Abfahrts-Training vor dem Ziel ab.
- Dennoch wird der Nidwaldner Dritter. Monney wird Vierter. Von Allmen nimmts gemütlich.
- Der Schnellste ist Cochran-Siegle, Franzoni, der Gas gibt, wird Zweiter.
- Der Norweger Möller stürzt heftig. SRF-Experte Feuz versteht das Risiko im Training nicht.
Für die Speed-Cracks geht Olympia 2026 los! Die Schweizer zeigen, dass der Weg zu Abfahrts-Gold auch über sie führt...

Marco Odermatt bremst im ersten Training auf der Cortina-Strecke vor dem Ziel ab. Trotzdem wird der Nidwaldner Dritter, verliert auf die Bestzeit von Ryan Cochran-Siegle (USA) nur vier Zehntel.
Heftiger Sturz von Möller überschattet Training
Das Training wird von einem heftigen Sturz überschattet. Der Norweger Fredrik Möller (25) kommt zu Fall, verletzt sich an der Schulter und muss mit dem Helikopter weggeflogen werden. (Video oben)

Möller habe «in den Schlägen umgelegt. Manchmal ist es einfach ein bisschen unclever», sagt der Abfahrts-Olympiasieger von 2022. «Gerade im Training.»
Bereits Adrian Sejersted (31) stürzte zuletzt im Crans-Montana-Training – und verpasst jetzt Olympia 2026. Ihnen fehle die Routine von Svindal, Jansrud und Co, so Feuz.
Franzoni zieht durch, Monney wird Vierter
Zweiter im Training wird Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (ITA, +0,16). Im Gegensatz zu Odi zieht der Italiener durch, ist aber nur 24 Hundertstel schneller.
In Form ist auch Alexis Monney, der Vierter wird (+0,66).
Franjo von Allmen bringt Beat Feuz zum Staunen
Crans-Montana-Sieger Franjo von Allmen geht es gemütlich an. Dass er im Ziel nur eine Sekunde auf die Bestzeit verliert, sorgt auch Feuz für Staunen.
«Der Grund-Speed ist einfach ‹ume›. Er fährt so locker, mit gefühlt null Körperspannung. Trotzdem verliert er nicht zwei, drei Sekunden...»

Auffallend: Während andere mit den entstandenen Schlägen Mühe bekunden, sind diese bei den Schweizer Top-Cracks kaum zu sehen.
Rogentin vs. Hintermann an Olympia 2026: Es steht 1:0
Interessant aus Schweizer Sicht ist auch das Duell Stefan Rogentin gegen Niels Hintermann. Noch ist nicht entschieden, wer den vierten und letzten Start-Platz bekommt.
Zumindest im ersten Training geht das Duell deutlich an Rogentin, er nimmt dem Zürcher acht Zehntel ab. Die Entscheidung fällt aber erst nach dem zweiten Trainingslauf am Donnerstag.
Am Samstag fahren die Männer in der Abfahrt um Gold.
















