Olympia 2026: Kurz vor dem Start – schon der erste Doping-Fall!
Ausgerechnet eine Italienerin ist kurz vor Olympia 2026 positiv auf eine illegale Substanz getestet worden. Die Biathletin ist vorläufig suspendiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei Rebecca Passler wurde der Wirkstoff Letrozol festgestellt.
- Die Biathletin ist vorläufig für die Winterspiele in Antholz IT suspendiert.
- Der italienische Verband sichert ihr Unterstützung zu.
Bei einer Dopingkontrolle vom 26. Januar wurde bei der italienischen Biathletin Rebecca Passler der Wirkstoff Letrozol nachgewiesen. In welcher Menge das Mittel festgestellt wurde, ist bislang nicht bekannt.
Fest steht jedoch, dass die 23-Jährige vorläufig suspendiert wurde und damit nicht bei den Heim-Winterspielen in Antholz starten darf.

Passler selbst hat sich bisher nicht öffentlich zur Doping-Causa geäussert. Rückhalt erhält sie jedoch vom italienischen Wintersportverband FISI sowie vom Nationalen Olympischen Komitee CONI.
Der Präsident von CONI Südtirol, Alex Tabarelli, stellte sich gegenüber «SportNews» klar hinter die Athletin. Man gehe davon aus, dass Passler nicht vorsätzlich gehandelt habe und wolle die weiteren Abklärungen abwarten. Entscheidend dürfte nun das Resultat der B-Probe sein, das noch aussteht.
Italien wird wohl Comola für Olympia 2026 nachnominieren
Sollte Passler definitiv ausfallen, wird Italien von seinem Recht Gebrauch machen, eine Ersatzathletin zu nominieren. Als wahrscheinlichste Kandidatin gilt Samuela Comola, die zuletzt bei der EM mit einer Silbermedaille überzeugte.

Unabhängig vom sportlichen Ersatz dürfte die Doping-Affäre das italienische Biathlon-Team weiter beschäftigen. Passler war insbesondere für die Frauen-Staffel fest eingeplant. Wie das Team mit der Situation umgeht, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
















