Olympia 2026: Rogentin fährt Abfahrt – Hintermann: Nicht abehösele!
Am Samstag steigt bei Olympia 2026 die Abfahrt der Männer. Im zweiten Training sichert sich Stefan Rogentin das vierte Ticket für das Rennen am Samstag.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Italiener dominieren das zweite Abfahrts-Training in Bormio.
- Bei den Schweizern sticht Stefan Rogentin Niels Hintermann aus.
- Marco Odermatt und Franjo von Allmen halten sich zurück.
Wer erhält das vierte Schweizer Abfahrts-Ticket an Olympia 2026? Nach dem zweiten Training hat Stefan Rogentin die Nase vorne: Der Bündner ist bis zur ausgemachten «Ziellinie» schneller als Niels Hintermann.
Am frühen Nachmittag wird bekannt: Rogentin komplettiert das Schweizer Abfahrts-Quartett – Hintermann schaut in die Röhre.

Damit wird Rogentin am Samstag neben Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney an den Start gehen. Für Hintermann war bereits nach dem Training klar, dass das vierte Ticket wohl an Rogentin geht.

«Ich habe ihm im Ziel zu einer starken Fahrt gratuliert», so der Zürcher bei SRF. Er möge es Rogentin wirklich gönnen, aber: «Am Samstag einfach nicht ‹abehösele›, sonst werde ich hässig», lacht Hintermann.
Stefan Rogentin sagt nach dem Training: «Ich hoffe schon, dass es so ist. Die vierte Zwischenzeit sei entscheidend, hiess es. Aber ich darf nicht allzu viel sagen.» Oben sei seine Fahrt gut gelaufen, im Grossen und Ganzen sei er zufrieden mit dem Training.

Nach dem ersten Training vom Mittwoch ärgerte sich Hintermann öffentlich darüber, dass Kollege Monney bereits nominiert wurde. Dafür hat er sich mittlerweile entschuldigt.
Im zweiten Training deckt kein Schweizer Fahrer seine Karten auf. Alexis Monney ist der schnellste, dahinter folgen Hintermann und Rogentin. Marco Odermatt und Franjo von Allmen lassen es auf der Stelvio noch gemütlich angehen.

Dominiert wird das Training wie zuletzt häufig von den Italienern: Mattia Casse stellt die Bestzeit auf, dahinter klassieren sich Florian Schieder und Shootingstart Giovanni Franzoni.
Hemetsberger sorgt für Training-Schreckmoment
Für einen Schreckmoment sorgt Daniel Hemetsberger. Den Österreicher verdreht es in einer schnellen Rechtskurve. Hemetsberger knallt rückwärts ins äussere Tor, verliert den Helm und stürzt heftig ins Fangnetz (Video oben).
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Der 34-Jährige steht aber schnell wieder und kann auf den Ski hinunterfahren. Jedoch blutet dem Österreicher die Nase.
















