Olympia 2026: So sieht der Plan für die Abfahrer aus
Schon am Samstag geht es bei Olympia 2026 um die erste Goldmedaille bei den Alpinen. Die Schweizer Abfahrer reisen als grosse Favoriten nach Bormio.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag um 11.30 Uhr steigt in Bormio die Olympia-Abfahrt der Männer.
- Mit Marco Odermatt und Franjo von Allmen stellt die Schweiz die grössten Favoriten.
- Die Italiener haben derzeit die besten Karten, um den Schweizern die Suppe zu versalzen.
Olympia 2026 rückt in grossen Schritten näher: Nach der Hauptprobe in Crans-Montana vom Wochenende wartet bereits am Samstag die Olympia-Abfahrt in Bormio! Und die Schweizer Speed-Stars reisen in Topform an.

Die Resultate des laufenden Weltcup-Winters zeigen: Gold wird in Bormio nur über die Schweizer führen. In sechs Abfahrten triumphiert unser Speed-Team gleich fünfmal. Marco Odermatt (28) gewinnt in Beaver Creek, in Gröden und in Wengen. Franjo von Allmen (24) siegt in Gröden und in Crans-Montana.

Nur beim Abfahrtsklassiker in Kitzbühel müssen die Schweizer dem Shootingstar Giovanni Franzoni (24) den Vortritt lassen. Der Italiener schnappt Odi den erhofften Sieg vor der Nase weg.
Italiener als grösste Konkurrenz für Marco Odermatt und Co.?
Überhaupt dürften die Italiener im Rennen um Olympia-Gold die stärksten Konkurrenten sein: Auch die Formkurve von Dominik Paris (36, 2. in Crans), Mattia Casse (35) und Florian Schieder (30) überzeugt in dieser Saison.

Paris, Franzoni und Schieder belegen im Abfahrts-Weltcup die Ränge drei bis fünf. Hinter dem Duo Marco Odermatt und Franjo von Allmen.
Zum ersten Mal stehen die Speed-Fahrer schon heute im Einsatz: Es steigt das erste Training auf der Pista Stelvio. Am Donnerstag folgt das zweite Training, das dritte am Freitag – ehe es am Samstag ab 11.30 Uhr um Edelmetall geht.
Für die Schweiz werden Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney am Start stehen. Der vierte Platz dürfte an Niels Hintermann gehen, falls sich Stefan Rogentin im Training nicht noch aufdrängen kann.
Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Bormio liegt den Schweizern! Im Vorjahr gewinnt Alexis Monney auf der Stelvio vor Franjo von Allmen. Marco Odermatt wird Fünfter.

2023 belegt Odi Platz zwei, nur Cyprien Sarrazin war damals schneller. Und der Franzose wird nach seinem schweren Sturz in der Vorsaison heuer nicht am Start stehen.
















