Roger Federer besiegt in Melbourne Top-Star
Die Australian Open ehren dieses Wochenende Roger Federer. Der Schweizer begeistert in Melbourne beim Training – und sogar der einstige Rivale schaut zu.
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Das Wichtigste in Kürze
- Roger Federer bestreitet in Melbourne am Freitag ein Training.
- Der 44-Jährige gewinnt ein Tiebreak gegen die Weltnummer 13.
- Die Rod Laver Arena ist voll – auch Novak Djokovic schaut vorbei.
Vor sechs Jahren nahm Roger Federer zum letzten Mal an den Australian Open teil. Im Halbfinal war damals gegen den späteren Sieger Novak Djokovic Endstation.
Zweieinhalb Jahre später gab Federer seinen Rücktritt bekannt. Aus Melbourne verabschieden konnte er sich nie.
Nun ist der mittlerweile 44-Jährige zurück im Süden Australiens, wo er sechsmal den Pokal in die Höhe stemmte.
Die Australian Open ehren und verabschieden den früheren Champion an diesem Wochenende. Geplant ist ein Show-Doppel mit den ehemaligen Weltranglistenersten Andre Agassi, Lleyton Hewitt und Pat Rafter am Samstagabend Ortszeit.
Den Schläger nimmt Federer aber schon am Freitag in die Hand. Am Nachmittag Ortszeit betritt die Legende den Center Court – und trainiert dort mit der Weltnummer 13 Casper Ruud.
Auch Djokovic beobachtet Roger Federer
Die Rod Laver Arena ist praktisch voll – keiner will sich Federers Spiel entgehen lassen. Von dessen Auftritt hört auch Novak Djokovic. Der einstige Dauerrivale und zehnfache Melbourne-Sieger wird beim Eingang in den Spielertunnel gesichtet.

Djokovic sieht wie alle anderen im Stadion: Federer kann es noch immer – und wie!
Der 20-fache Grand-Slam-Sieger gewinnt gegen Ruud, seinerseits dreifacher Grand-Slam-Finalist, sogar ein Tiebreak: Beim 7:2-Erfolg zeigt der Maestro einige tolle Schläge (Video oben).
Ruud agiert natürlich nicht mit hundertprozentigem Einsatz, lobt aber sein Gegenüber: «Der beste Trainingspartner seit langem», schreibt der Norweger mit einem Augenzwinkern auf Instagram.
In Melbourne wird klar: Auch mit 44 Jahren begeistert Roger Federer auf dem Tennisplatz. Zusehen will ihm noch immer so gut wie jeder.



















