Roger Federer: «Sehe bei Alcaraz Ähnlichkeiten zu mir»
Roger Federer ist zurück in Melbourne: Vor den Australian Open lobt Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Im Spanier erkennt sich der Maestro selbst wieder.

Das Wichtigste in Kürze
- Roger Federer ist zurück in Melbourne, er wird ein Teil des Eröffnungstags sein.
- Der Schweizer schwärmt von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz: «Ihr Tennis ist unglaublich.»
- Besonders mit dem Spanier kann sich der 44-Jährige offenbar gut identifizieren.
Roger Federer ist zurück in Melbourne. Am Eröffnungstag der Australian Open wird der sechsmalige Sieger eine wichtige Rolle einnehmen. Schon davor ist er zurück auf der Anlage in Down Under – zur Freude der Fans.
00:00 / 00:00
In einer Pressekonferenz sagt der Schweizer: «Ich hatte nie wirklich die Chance, dem Turnier tschüss zu sagen, so wie ich das wollte. Ich habe hier unglaubliche Erinnerungen, besonders an den Titel 2017».

Damals beendete der Schweizer eine vierjährige Durststrecke an Grand-Slam-Turnieren. Ein Jahr später holte er an den Australian Open mit 36 Jahren seinen 20. und letzten Major-Titel.
Roger Federer schwärmt von Carlos Alcaraz
In diesem Jahr heissen die Favoriten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz – das ist auch Federer klar. Er sagt an einer Pressekonferenz: «Ihr Tennis ist unglaublich. Ihr Final in Paris war wohl eines der grössten Matches in der Geschichte.»

Die Rivalität der beiden sei für den Tennis-Sport «fantastisch». Trotzdem wird auch klar, mit wem sich Federer eher identifiziert: «Wenn ich Carlos zusehe, sehe ich Ähnlichkeiten zu mir selbst. Wie er Stoppbälle einstreut, ans Netz kommt und variiert...»
Aber nicht nur die Spielweise von Alcaraz begeistert die Schweizer Tennis-Ikone: «Seine Mentalität – da spüre ich eine Verbindung.»
Federer über Alcaraz-Titel: «Wäre ein unglaublicher Moment»
Mit einem Turniersieg könnte der 22-Jährige den «Karriere-Grand-Slam» (Titel an allen vier Majors) erreichen. Federer sagt dazu: «Das wäre in seinem Alter völlig verrückt. Aber hoffen wir, dass er das Verrückte hinbekommt – es wäre ein unglaublicher Moment.»

Allerdings sind die Australian Open nicht unbedingt das Lieblingsturnier von Alcaraz: Noch nie ist er über den Viertelfinal hinausgekommen. Jannik Sinner hingegen tritt als zweifacher Titelverteidiger an.
Als Weltnummer 1 und 2 können die beiden frühestens im Final aufeinandertreffen. Es wäre das vierte «Sinncaraz»-Major-Final in Serie. Ob es so weit kommt, wird sich ab Turnierstart am Sonntag zeigen.
















