Paris-Roubaix wegen Corona auf Oktober verschoben

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Frankreich,

Der Rad-Klassiker Paris-Roubaix ist wegen der Corona-Pandemie von April auf Oktober verschoben worden.

Der Rad-Klassiker Paris-Roubaix ist von April auf Oktober verschoben worden. Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa
Der Rad-Klassiker Paris-Roubaix ist von April auf Oktober verschoben worden. Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Grund dafür nannte der Verband die Entscheidung der französischen Behörden, dass das Rennen nicht zum geplanten Datum stattfinden dürfe.

Das für den 11. April geplante Kopfsteinpflasterrennen soll nun für Frauen am 2. Oktober und für Männer am 3. Oktober stattfinden, wie der Radsport-Weltverband UCI mitteilte.

Als Grund dafür nannte der Verband die Entscheidung der französischen Behörden, dass das Rennen nicht zum geplanten Datum stattfinden dürfe. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte härtere Corona-Massnahmen im gesamten Land wegen der steigenden Infektionszahlen verkündet.

Zuletzt war in französischen Medien bereits darüber spekuliert worden, dass das Rennen auf Oktober verschoben werden könnte. Im vergangenen Jahr musste das erstmals 1896 ausgetragene Monument des Radsports ganz abgesagt werden. Damit bleibt nun der belgische Ex-Weltmeister Philippe Gilbert für mindestens sechs weitere Monate der amtierende Roubaix-Sieger. Der 38-Jährige hatte 2019 im Velodrome von Roubaix den Kölner Nils Politt im Sprint besiegt.

Der Verband betonte, dass man zufrieden sei, einen neuen Termin gefunden zu haben. «Deshalb freuen wir uns, ankündigen zu können, dass die Königin der Klassiker 2021 zurückkehren wird und dass auch die Teilnehmerinnen der ersten Frauen-Edition die legendäre Strecke entdecken werden», erklärte Christian Prudhomme, Radsportdirektor des Veranstalters ASO, laut Mitteilung.

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