Kanton Zug hat Mehrheit der Verfahren wegen Covid-Krediten beendet

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben bis Ende Juli rund zwei Drittel der Strafverfahren wegen Missbrauchs von Covid-Krediten abgeschlossen. In 78 Fällen dauern die Ermittlungen weiterhin an.

Bei den Zuger Strafverfolgungsbehörden gehen auch heute noch neue Anzeigen im Zusammenhang mit mutmasslichem Missbrauch von Covid-19-Krediten ein. (Symbolbild)
Bei den Zuger Strafverfolgungsbehörden gehen auch heute noch neue Anzeigen im Zusammenhang mit mutmasslichem Missbrauch von Covid-19-Krediten ein. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/DANIEL KARMANN

Die Verantwortlichen informierten am Donnerstag in einer Mitteilung über den aktuellen Stand. Bei den bisher 166 abgeschlossenen Verfahren gehe es um eine mutmassliche Deliktssumme von rund 9,5 Millionen Franken.

Die noch hängigen Fälle gestalten sich oft besonders anspruchsvoll, wie die Strafverfolgungsbehörden weiter schrieben. In zahlreichen Verfahren bestehe der Verdacht auf weitere Wirtschaftsdelikte wie Konkurs-, Urkunden- oder Vermögensdelikte.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei hatten zur Bewältigung der komplexen Straffälle im Jahr 2023 eine gemeinsame Taskforce ins Leben gerufen. Sie bündelten ihr Fachwissen damit in einem spezialisierten Team.

Neue Anzeigen wegen möglichen Missbrauchs gehen auch mehr als sechs Jahre nach der Einführung der Kredite weiterhin ein, wie es weiter hiess. Die strafrechtliche Aufarbeitung werde die Behörden somit auch in den kommenden Jahren beschäftigen.

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User #3602 (nicht angemeldet)

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