Formel 1

    Teamchef weist Verkaufsgerüchte bei Alpha Tauri zurück

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    Bahrain,

    Red Bull ist mit der Entwicklung von Formel-1-Schwesterteam Alpha Tauri unzufrieden. Der Rennstall soll aber nicht verkauft werden.

    Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost wies Gerüchte über einen Verkauf von Formel-1-Rennstall Alpha Tauri zurück
    Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost wies Gerüchte über einen Verkauf von Formel-1-Rennstall Alpha Tauri zurück - Sebastian Gollnow/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Alpha Tauri soll trotz unzufriedenstellender Entwicklung nicht verkauft werden.
    • Teamchef Franz Tost weist die Spekulationen zurück.

    Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost hat Spekulationen über einen Verkauf des Formel-1-Rennstalls zurückgewiesen.

    «Ich hatte einige sehr gute Gespräche mit Oliver Mintzlaff, der bestätigte, dass die Anteilseigner die Scuderia Alpha Tauri nicht verkaufen werden und dass Red Bull das Team auch in Zukunft unterstützen wird», erklärte Tost vor dem ersten Grand Prix des Jahres in Bahrain. «All diese Gerüchte entbehren jeder Grundlage, und das Team muss sich auf den Saisonstart konzentrieren, um besser abzuschneiden als im vergangenen Jahr.»

    Alpha Tauri ist das Schwesterteam von Weltmeisterrennstall Red Bull und soll im Idealfall als Sprungbrett für künftige Topfahrer gelten. Sebastian Vettel feierte im Alpha-Tauri-Vorgänger Toro Rosso seinen ersten Grand-Prix-Sieg, Verstappen sein Renndebüt in der Formel 1.

    Alpha Tauri soll effizienter werden

    Das Team mit Sitz im italienischen Faenza ist zuletzt deutlich hinter den Konzernerwartungen zurückgeblieben. Nach dem Tod von Firmengründer Dietrich Mateschitz im vergangenen Jahr war Mintzlaff auf einen der drei Geschäftsführerposten des Unternehmens gerückt. Der frühere Chef des Fussball-Bundesligisten RB Leipzig verantwortet nun die Sportaktivitäten von Red Bull unter anderem im Fussball, im Eishockey und in der Formel 1.

    «Man denkt darüber nach, wie man die Effizienz steigern kann. Und wenn man ein Team hat, das die WM gewinnt und das andere nur auf Platz neun ist, dann scheinen die Synergien nicht richtig zu wirken», sagte kürzlich Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko dem TV-Sender Sky. «Das Gesamtergebnis ist nicht zufriedenstellend. Als ordentliche Kaufleute werden unsere Shareholder die richtige Entscheidung treffen.»

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