Max Verstappen: Renningenieur GP Lambiase bleibt doch bei Red Bull
Gute Nachrichten für Max Verstappen: Der Erfolgs-Renningenieur des vierfachen Weltmeisters bleibt nach Abschieds-Gerüchten nun doch bei Red Bull.

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen kann auch 2026 auf seinen Renningenieur Gianpiero Lambiase zählen.
- Der 45-Jährige wird Red Bull nicht verlassen – trotz Angeboten von anderen Teams.
- Der Brite galt als Kandidat für einen Wechsel zu Aston Martin oder Williams.
Der entthronte Formel-1-Weltmeister Max Verstappen erhält für seine Mission Titel-Rückeroberung einen wertvollen Schub: Sein engster Vertrauter und Erfolgs-Renningenieur Gianpiero Lambiase bleibt nach Spekulationen nun doch bei Red Bull. Das geht aus italienischen und englischen Medienberichten hervor.
Demnach wird Lambiase dem österreichischen Rennstall auch 2026 als Renningenieur bei Verstappen erhalten bleiben. Der Vertrag des 45-jährigen Briten mit italienischen Wurzeln ist eigentlich noch bis Ende 2027 gültig. Allerdings gab es nach dem Saison-Finish der Formel 1 in Abu Dhabi Spekulationen über einen Abschied.

Anlass dafür waren private Gründe – deretwegen hatte Lambiase während der Saison schon Rennwochenenden ausgelassen. Und nach der haarknappen WM-Niederlage gegen Lando Norris war der 45-Jährige am Kommandostand sichtlich emotional. Ein Abschied stand im Raum – auch mit dem Ziel, mehr Zeit bei der Familie zu verbringen.
Als Verstappen-Köder zu Aston Martin?
In der Folge sickerte durch, dass gleich zwei Teams ein konkretes Angebot vorgelegt hätten. Als besonders interessiert galt Aston Martin, wo mit Adrian Newey der frühere Star-Designer von Red Bull neuer Teamchef ist. Lambiase hätte den Berichten zufolge als Co-Teamchef neben Newey anheuern sollen.

Zugleich hätte ein solcher Wechsel auch die Ambitionen von Aston Martin hinsichtlich Max Verstappen untermauert. Der britische Rennstall, ab 2026 mit Honda-Motoren unterwegs, sucht einen Superstar als Nachfolger von Fernando Alonso. Eine Wiedervereinigung mit Newey und Lambiase hätte Aston Martin für Verstappen wohl reizvoll gemacht.
Bei Max Verstappen bleibt (fast) alles beim Alten
Die zweite Option auf dem Tisch des 45-Jährigen soll ein Wechsel zu Williams gewesen sein. Welche Rolle das Traditionsteam aus Grove für Lambiase vorgesehen hätte, ist unklar. Denkbar wäre aber eine Funktion als sportlicher Leiter, wie sie der heutige Audi-Sauber-Teamchef Jonathan Wheatley einst bei Red Bull bekleidete.

Zumindest vorerst sind diese Spekulationen nun wohl aber vom Tisch. Für 2026 bleibt auf der einen Seite der Red-Bull-Garage damit fast alles beim Alten. Nur bei der Startnummer müssen sich die Verstappen-Fans noch umgewöhnen: Ohne die Weltmeister-Nummer 1 tritt der Holländer ab sofort mit der Startnummer 3 an.
















