Schweizer Olympia-Helden im Garmisch-Abfahrtstraining weit zurück
Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen liegt im Garmisch-Abfahrtstraining mehr als drei Sekunden zurück. Auch Marco Odermatt verpasst die Top 10.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer lassen es im Garmisch-Abfahrtstraining langsam angehen.
- Bester Swiss-Ski-Athlet ist Alexis Monney auf Rang neun.
- Marco Odermatt verpasst die Top-Ten, Franjo von Allmen sogar die Top 20.
Die Schweizer Olympia-Helden haben im Training für die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen am Samstag (11.45 Uhr) noch nicht Vollgas gegeben. Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen etwa hatte mit angezogener Handbremse mehr als drei Sekunden Rückstand.
Die Bestzeit in Garmisch markierte der Olympia-Zweite Giovanni Franzoni vor Martin Cater (Slowenien) und Felix Monsen (Schweden). Bester Schweizer war Alexis Monney, der mit 0,79 Sekunden Rückstand den neunten Platz belegte.

Der dreifache Olympia-Medaillengewinner Marco Odermatt reihte sich als zweitbester Schweizer schon ausserhalb der Top-Ten ein. Auf die Bestzeit von Franzoni fehlten ihm 1,36 Sekunden. Zwei Hundertstel dahinter landete Stefan Rogentin.
Schweizer in Garmisch im Schongang unterwegs
Die weiteren Schweizer verpassten die Top-20, hielten sich aber auch sichtlich zurück. Niels Hintermann verlor 2,06 Sekunden auf die Bestzeit, bei Justin Murisier waren es 2,13 Sekunden. Alessio Miggiano landete mit 2,32 Sekunden Rückstand direkt dahinter.

Olympiasieger Franjo von Allmen war am Donnerstag nur mit Standgas unterwegs, er büsste 3,12 Sekunden ein. Knapp davor landete Arnaud Boisset (+2,72). Lars Rösti (+3,68)und Livio Hiltbrand (+4,67) komplettierten das zehnköpfige Schweizer Aufgebot.
Am Freitag steht in Garmisch noch ein zweites Abfahrtstraining auf dem Plan, die Abfahrt am Samstag startet um 11.45 Uhr. Zudem wird am Sonntag an gleicher Stelle noch der Super-G ausgetragen.
















