Fergie fragte Epstein im Knast um Rat für ein Kinderhilfsprojekt

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    Grossbritannien,

    Neue Epstein-Akten bringen Fergie in Erklärungsnot. Emails sollen zeigen, dass sie 2009 Epstein im Gefängnis um PR-Tipps für Kinderhilfe bat.

    Fergie
    Sarah «Fergie» Ferguson soll laut neuen Akten auch 2009 noch mit Jeffrey Epstein gemailt haben, als er in Florida im Gefängnis sass. - getty images

    Das Wichtigste in Kürze

    • E-Mails sollen Fergie und Epstein in einem Austausch von 2009 zeigen.
    • Die Absenderadresse ist geschwärzt, britische Medien nennen dennoch Fergie.
    • Laut Bericht ging es um PR-Tipps für ein Kinderhilfsprojekt.

    Jeffrey Epstein sass im Gefängnis, verurteilt wegen Delikten rund um Prostitution, darunter mit einer Minderjährigen. Und ausgerechnet dann soll Sarah «Fergie» Ferguson (66) ihn um Rat gebeten haben, wie sie ein Kinder- Hilfsprojekt bewerben könne.

    Neue, veröffentlichte E-Mails zeigen einen seltsamen Austausch. Darin fällt auch der Satz: «Hat Ihnen schon mal jemand gesagt, dass Sie ein Genie sind?»

    Die Mails stammen aus Unterlagen, die das US-Justizministerium veröffentlicht hat. Der Mailverkehr datiert aus dem Jahr 2009.

    PR Idee aus dem Gefängnis

    Auslöser war laut «Daily Mail» eine Nachricht eines saudischen Investors.

    Er dankte für ein Treffen in der Royal Lodge in Windsor. In der Mail stellte er seine «Stars Foundation» vor. Sie unterstütze benachteiligte Kinder und betreibe ein Projekt für Mütter.

    Diese Mail leitete die mutmassliche Absenderin weiter und schickte sie an Epstein. Er reagierte mit einer PR-Idee: Ein Trailer, angelehnt an den US-Army-Slogan «Be All You Can Be», nur mit stillenden Müttern statt Soldaten.

    Absender geschwärzt – Anrede und Hinweise deuten auf Ferguson hin

    Wer genau die Antwortmail schrieb, bleibt offiziell offen. In den Akten ist die Absenderadresse geschwärzt. Laut «Daily Mail» handle sich hier um Ferguson. Zu erkennen unter anderem wegen Anrede und Hinweisen auf die Royal Lodge.

    Wusste Fergie damals, wie toxisch Epstein ist?

    Heikel sind vor allem die Umstände. Es geht um Kinder. Und der Rat soll von einem Mann gekommen sein, der zu diesem Zeitpunkt bereits rechtskräftig verurteilt war.

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