Kommunikation: Warum streikt dein Internet immer im falschen Moment

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Nidau,

Wenn das Internet nicht mitspielt, ist der Frust gross. Oft lässt sich das Problem mit wenigen Handgriffen selbst lösen. Hier erfährst du, woran es liegt.

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Das Heimnetzwerk ist in vielen Haushalten heute unverzichtbar. - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Standort-Frage: Router im Schrank oder hinter dem TV kostet Reichweite und Stabilität.
  • Funk-Störer: Nachbar-WLANs, Babyphones oder Mikrowellen können die Verbindung ausbremsen.
  • Sicherheit: Schwache Passwörter und fehlende Updates sind riskant und belasten dein Netz.

1. Wo sollte der Router stehen, damit das WLAN überall ankommt?

Hand aufs Herz: Wo steht dein Router? Oft steht er im Flur auf dem Boden, hinter dem Sofa oder im Schrank. Das sieht ordentlicher aus, ist aber schlecht für den Empfang.

Die Lösung:

WLAN-Signale brauchen möglichst freie Wege. Dicke Wände, Metall in Möbeln oder viel Wasser, zum Beispiel Aquarien, schwächen das Signal. Stell den Router frei und erhöht auf, etwa auf ein Sideboard. Schon ein kleiner Positionswechsel kann die Abdeckung spürbar verbessern.

2. Warum ist mein Internet langsam, obwohl ich ein schnelles Abo habe?

Dein Router ist schon ein paar Jahre alt? Dann kommt er mit Streaming, Homeoffice, Gaming und vielen Geräten gleichzeitig oft an Grenzen. Moderne Standards wie Wi-Fi sieben helfen dabei, Verbindungen besser zu verteilen.

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Die Sicherheit des Heimnetzwerks ist entscheidend für den Schutz Ihrer Daten. - zVg

Was viele unterschätzen:

Sehr alte Router sind nicht nur langsamer. Sie kommen auch schlechter damit klar, wenn mehrere Geräte gleichzeitig viel Daten brauchen, zum Beispiel Videocalls, Streaming und Downloads.

Die Lösung:

Ersetze sehr alte Router durch aktuelle Hardware. Moderne Router geben wichtigen Daten, wie Videoanrufen, automatisch Vorrang. Das macht Calls stabiler, auch wenn nebenbei jemand streamt oder Updates laufen. Und wenn bei euch zu Hause viele gleichzeitig online sind, lohnt sich der Blick aufs Abo.Investiere in ein Abo, das genug Bandbreite für die ganze Familie bietet, sonst wird es zu Stosszeiten trotz gutem WLAN schnell eng.

3. Wieso finden sich meine Geräte nicht?

Du willst vom Handy aus drucken, aber der Drucker wird nicht gefunden? Oder die Smart Home App streikt? Oft ist nicht das Gerät schuld, sondern die Netzwerktrennung.

Viele Router haben ein Gast-WLAN. Das ist absichtlich getrennt. Geräte dort dürfen häufig nicht auf Drucker, TV oder NAS im Hauptnetz zugreifen.

Der Tipp

Prüfe, ob Handy und Gerät im gleichen WLAN eingeloggt sind, also nicht im Gastnetz. Falls dein Router eine Option wie «Geräte voneinander trennen» oder «Isolation» hat, sollte das im Hauptnetz meist ausgeschaltet sein.

4. Wie mache ich mein WLAN sicher und verhindere fremde Zugriffe?

Ist dein Internet plötzlich langsam, obwohl du kaum etwas machst? Das kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Updates im Hintergrund, Cloud Backups oder ein Gerät, das sich aufgehängt hat. Sicherheit lohnt sich trotzdem, denn ein schlecht geschütztes WLAN ist ein unnötiges Risiko.

Sicher ist sicher:

• Nutze WPA2 oder besser WPA3, wenn verfügbar.

• Setze ein langes, einzigartiges WLAN-Passwort.

• Halte die Router Software aktuell, sofern Updates verfügbar sind.

• Schau gelegentlich in die Liste der verbundenen Geräte, damit dir Unbekanntes auffällt.

• Ändere dein WLAN-Passwort ab und zu, besonders wenn du es oft weitergegeben hast oder einen Verdacht hast.

Wenn du zusätzliche Schutzfunktionen möchtest, können Sicherheitsangebote vom Provider eine Ergänzung sein. Quickline bietet beispielsweise Optionen, die Viren und Hacker automatisch blockieren, noch bevor sie auf deinen Geräten landen.

5. Was kann ich tun, wenn das WLAN nicht die ganze Wohnung abdeckt?

In der Küche top Empfang, im Schlafzimmer fast nichts? Stahlbeton, Fussbodenheizungen oder verwinkelte Grundrisse sind für WLAN-Signale eine echte Herausforderung. Ein einzelner Router schafft es physikalisch nicht immer in jeden Winkel.

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Ein stabiles Heimnetzwerk sorgt für schnelles Internet. - zVg

Die Lösung:

Ein klassischer Repeater kann je nach Setup Tempo und Stabilität kosten. Ein Mesh-System ist oft die bessere Wahl, weil mehrere Stationen das WLAN gezielt in der Wohnung verteilen. Noch besser wird es, wenn Stationen dort, wo es möglich ist, per Kabel verbunden sind.

Fazit: Kleiner Aufwand, grosse Wirkung

Meist ist das Internet nicht defekt, sondern schlecht verteilt oder ungünstig eingestellt. Wer den Router richtig platziert, sehr alte Hardware ersetzt und beim WLAN-Passwort konsequent ist, spart sich viel Ärger. Und wenn die Familie gleichzeitig viel online ist, bringt ein Abo mit genügend Bandbreite oft den entscheidenden Unterschied.

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