Max Verstappen

    Max Verstappen: Formel-E-Chef lädt F1-Star nach Auto-Kritik ein

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Saudi-Arabien,

    Formel-1-Superstar Max Verstappen kritisiert die neueste Auto-Generation und vergleicht sie mit der Formel E. Deren Serien-Chef reagiert mit Humor.

    Max Verstappen Formel 1
    Max Verstappen ist kein Fan der neuesten Auto-Generation in der Formel 1. - Red Bull Content Pool

    Das Wichtigste in Kürze

    • Formel-E-CEO Jeff Dodds reagiert auf die jüngsten Aussagen von Max Verstappen.
    • Der Formel-1-Star bezeichnete die neuen Autos als «Formel E auf Steroiden».
    • Dodds lädt den Holländer nun zum ePrix von Saudi-Arabien am Wochenende ein.

    Bei den ersten offiziellen Testfahrten der Formel 1 in Bahrain übte Max Verstappen scharfe Kritik: Die neue Auto-Generation habe nichts mehr mit Formel 1 zu tun, so der vierfache Weltmeister. Stattdessen fahre sich die jüngste Version der Königsklasse «wie Formel E auf Steroiden».

    Freust du dich auf die neue Saison in der Formel 1?

    Kein Wunder, dass sich die Elektro-Rennserie nach diesem Vergleich direkt zu Wort meldet. Formel-E-CEO Jeff Dodds enthüllt gegenüber «Motorsport.com», dass er dem Holländer prompt eine Nachricht geschickt habe. Denn die Elektro-WM ist an diesem Wochenende unweit von Bahrain in Saudi-Arabien im Renneinsatz.

    Formel E Jeff Dodds
    Formel-E-CEO Jeff Dodds würde Max Verstappen gerne in Jeddah begrüssen. - FIA Formula E

    «Ich habe Max gestern eine Nachricht geschickt, in der ich ihm im Grunde gesagt habe: ‚Du bist in Bahrain, ich bin in Dschidda. Wenn du Lust hast, hierher zu kommen, hole ich dich ab.‘ Ich war also ein bisschen frech, als ich ihm geschrieben habe», schildert Dodds seine Nachricht an den Holländer.

    Profitiert die Formel E von Max Verstappen?

    Der Brite betonte aber zugleich, dass er die Kommentare von Max Verstappen nicht als abwertend empfunden habe. «Ich bin nicht überrascht», so Dodds, denn Verstappen sei eben ein Fan von «rohem, traditionellem Motorsport». Aber für die Formel E sei es ein Vorteil, dass der Holländer das Augenmerk auf sie lenke.

    Formel E Max Verstappen
    Die Formel E gastiert am Wochenende in Saudi-Arabien. Schaut Max Verstappen vorbei? - FIA Formula E

    «Viele Fahrer und Teamchefs haben zu mir gesagt, dass es eine grossartige Chance für uns sei», so Dodds. «Es ist toll, dass er die Formel E überhaupt erwähnt – das ist gut für die Bekanntheit. Und es ist für uns eine gute Gelegenheit, den Leuten zu zeigen, was wir draufhaben und wo wir hinwollen.»

    «Wahrscheinlich 150 Überholmanöver pro Rennen»

    Denn die Elektro-Rennserie habe ihre Stärken, die man in der Formel 1 vermissen würde, so Dodds. «Was man hier sieht, das ist Nahkampf, das ist Ringkampf. Wir haben wahrscheinlich um die 150 Überholmanöver im Rennen. Wenn also mehr Menschen wegen seiner Kommentare einschalten, dann ist das grossartig für uns.»

    Max Verstappen Red Bull
    Stattet Max Verstappen der Formel E einen Besuch ab? - Red Bull Content Pool

    Zum Einschalten gibt es diese Woche zwei Gelegenheiten: Am Freitag und am Samstag steht in Jeddah in Saudi-Arabien jeweils ein Rennen auf dem Programm. Gestartet werden die rund einstündigen Rennen jeweils um 18 Uhr Schweizer Zeit. Mit Edoardo Mortara, Nico Müller und Sébastien Buemi sind auch drei Schweizer am Start.

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    Kommentare

    User #1370 (nicht angemeldet)

    Was will denn ein richtiger Formel1 Pilot mit der Formel-E anfangen? Dort sind die meisten gelandet die in der Formel 1 nicht den gewünschten Erfolg erbrachten...

    User #2435 (nicht angemeldet)

    Verstsppen hat recht. Die heutige F1 ist Kindergarten und hat mit richtigem racing nicht mehr viel zu tun. Und die Formel E ist Zuckerwasser!

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