Ronaldo sauer auf Saudi-Bosse: Zieht es den Superstar in die USA?
Cristiano Ronaldo hat offenbar keine Lust mehr auf Saudi-Arabien: Nach dem Transfer-Zoff am Deadline Day soll der 40-Jährige einen Abschied von Al-Nassr planen.

Das Wichtigste in Kürze
- Cristiano Ronaldo (40) ist beim Saudi-Klub Al-Nassr in Streik getreten.
- Der Portugiese zürnt wegen fehlender Transfers – während sich die Konkurrenz verstärkt.
- Zieht es den Altstar jetzt doch noch in die MLS?
Verabschiedet sich Cristiano Ronaldo aus der Wüste? Der Portugiese soll mit seinen Arbeitgebern in Saudi-Arabien zürnen. Grund ist der Transfer von Ex-Weltfussballer Karim Benzema (38) innerhalb der Liga am Deadline Day. Der Franzose wechselte von Al-Ittihad zu Ronaldos Titel-Kontrahenten Al-Hilal.
Der Portugiese ärgert sich offenbar über fehlende Transfer-Verstärkungen bei seinem eigenen Klub Al-Nassr. Die Nassrawi sind mit einem Zähler Rückstand auf Al-Hilal aktuell Tabellen-Zweiter. Alle vier Top-Klubs – Al-Hilal, Al-Ahli, Al-Ittihad und Al-Nassr – unterstehen dem Public Investment Fund.

Al-Nassr blieb ohne Mega-Transfers. Al-Hilal hingegen kaufte auf dem Transfermarkt für mehr als 60 Millionen Franken ein, obendrein kam Benzema ablösefrei. CR7 sieht sein Team im Titelkampf offenbar benachteiligt – und trat darüber sogar in Streik. Beim 1:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Al_Riyadh am Montagabend fehlte der Portugiese.
Keine Lust mehr auf die Saudi-Liga?
Nun verdichten sich die Anzeichen, dass der 40-Jährige womöglich noch im Winter die Flucht aus der Wüste antritt. Der Superstar soll kein Interesse mehr daran haben, für Al-Nassr aufzulaufen. Zum Ausklang seiner Karriere geht es für ihn schliesslich nur noch um Trophäen und Tor-Rekorde.

Seine Chancen dafür sieht er bei Al-Nassr offenbar nicht allzu blendend – aber wohin jetzt? Die Transfer-Fenster in den grossen europäischen Ligen sind spätestens seit Montag geschlossen. Einen Top-Klub wird der portugiesische Nati-Captain also nicht mehr finden. Stattdessen soll sein Blick in Richtung USA gehen.
Zieht es Ronaldo in die MLS?
In der nordamerikanischen MLS – wo Dauerrivale Lionel Messi (38) bei Inter Miami spielt – ist noch geöffnet. Die Transferperiode in den USA schliesst erst Ende März – genug Zeit also, um einen Hammer-Wechsel einzufädeln? Tatsächlich müsste ein US-Klub den Transfer-Rekord der MLS pulverisieren, um sich den 40-Jährigen zu sichern.

Bisheriger Rekord-Zugang in der nordamerikanischen Liga war Heung-Min Son. Für ihn zahlte LAFC im vergangenen Sommer rund 22 Millionen an Tottenham. Bei Al-Nassr hat Ronaldo in seinem noch bis Sommer 2027 gültigen Vertrag eine Ausstiegsklausel von 50 Millionen.
Los Angeles, Miami... oder wieder Manchester?
Der Klub aus Los Angeles wäre auch eine der wahrscheinlichsten Destinationen für den alternden Superstar. Auch Lokalrivale LA Galaxy – wo einst schon David Beckham und Zlatan Ibrahimovic landeten – ist eine Option. Und manche Fans träumen sogar vom «Superteam» mit Messi und Ronaldo in Miami.

Und dann sind da noch die Gerüchte um eine Rückkehr zum «Herzensteam» nach England: Sollte Ronaldo aus seinem Vertrag bei Al-Nassr aussteigen, wäre ein Comeback bei Manchester United nicht ausgeschlossen. Vor gut drei Jahren hatte CR7 den Klub noch im Streit verlassen ...
















