Cristiano Ronaldo geht in den Streik
Cristiano Ronaldo streikt in der heutigen Partie gegen Al-Riyadh. Grund dafür ist die zurückhaltende Transferpolitik von Al-Nassr.

Das Wichtigste in Kürze
- Cristiano Ronaldo soll über die Transferpolitik von Al-Nassr verärgert sein.
- Während Al-Hilal kräftig investiert, blieb Al-Nassr bislang zurückhaltend.
- Die Transferfrist in der Saudi Pro League endet am 2. Februar.
Cristiano Ronaldo ärgert sich offenbar über interne Entscheidungen bei Al-Nassr. Als Hauptgrund gilt Die ausbleibende Verstärkung des Kaders in der laufenden Winter-Transferperiode.
Trainer Jorge Jesus hatte öffentlich nach Neuzugängen verlangt. Doch die Clubführung, welche durch Staatsfonds finanziert wird, reagierte bislang nicht wirklich.
Cristiano Ronaldo streikt gegen Al-Riyadh
Deshalb streikt der Portugiese laut einem Bericht der portugiesischen Sportzeitung «A Bola» in der heutigen Partie gegen Al-Riyadh. Der Superstar steht nicht im Kader.
Tabellenführer Al-Hilal investierte seit Anfang Januar mehr als 40 Millionen Euro. Al-Nassr verpflichtete dagegen lediglich das irakische Talent Haydeer Abdulkareem (21) von Al-Zawraa.

Über die gesamte Saison betrachtet liegt Al-Hilal bei den Transferausgaben an der Spitze der saudischen Liga. Al-Nassr folgt nur auf Rang vier.
Als Hintergrund für die Zurückhaltung gilt ein Beschluss des Verwaltungsrats: Die Befugnisse der Klubführung um Sportdirektor Simão Coutinho und Geschäftsführer José Semedo sollen Anfang des Monats eingefroren worden sein.
Al-Hilal ist angeblich mit Karim Benzema einig
Zusätzlicher Druck droht durch die Konkurrenz. Berichten zufolge könnte Al-Hilal sich kurz vor Transferschluss noch mit Karim Benzema von Al-Ittihad verstärken.

Der frühere Real-Stürmer soll demnach bereits einen Vertrag beim Spitzenreiter unterschrieben haben. Dies, nachdem Gespräche über eine Verlängerung bei Al-Ittihad gescheitert waren.
















