Formel 1: Polizei sucht «Formel-1-Fahrer» auf tschechischer Autobahn

Formel 1 trifft Cobra 11? Video-Aufnahmen aus Tschechien zeigen einen vermeintlichen Formel-1-Boliden auf der Autobahn. Die Polizei ermittelt.

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Hier kurvt ein mutmasslicher Formel-1-Renner durch Tschechien. - iDNES.cz

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein «Formel-1-Rennwagen» sorgt auf Tschechiens Autobahn für Aufregung.
  • Der als Ferrari verkleidete Renner kurvt mit einer Sportwagen-Eskorte umher.
  • Der Fahrer ist der Polizei bekannt – machen kann diese allerdings nichts.

Die Formel 1 ist in der Sommerpause – da kommt der eine oder andere Motorsport-Fan schon mal auf kuriose Ideen. Anders ist fast nicht zu erklären, wie sich ein mutmasslicher Formel-1-Renner in Tschechien auf die Autobahn verirrt hat.

Ist Ihnen die Sommerpause der Formel 1 auch zu lang?

Das unfassbare Video macht in den tschechischen Medien die Runde: «idnes.cz» teilte die Aufnahmen von einem stark an einen Ferrari-Renner angelehnten Formel-Rennwagen. Der kurvt in den Aufnahmen seelenruhig über die tschechischen Strassen.

Formel 1 Tschechien Autobahn
Der vermeintliche Formel-1-Rennwagen auf der Autobahn in Tschechien. - Screenshot

Begleitet wird der Einsitzer dabei von einer sündteuren «Eskorte»: Sowohl ein Lamborghini als auch ein Bugatti sind als Geleitschutz mit dabei. Die beiden Supersportwagen spielen hier wohl «Safety Car».

GP2-Renner im Look der Formel 1

Bei näherem Hinsehen stellt man rasch fest, dass es mit der Formel 1 nicht so weit her ist: Tatsächlich handelt es sich um einen GP2-Renner von Dallara aus dem Jahr 2009. Die recht freigiebig aufgeklebten Sponsoren-Logos täuschen darüber nicht hinweg.

Formel 1 GP2 2009
Vor seinem Comeback in der Formel 1 nutzte Michael Schumacher 2009 einen GP2-Renner zur Vorbereitung. - Keystone

Die Polizei ermittelt – eine Strassenzulassung hat der Rennwagen selbstverständlich nicht. Und auch der Urheber der Straftat ist dem Bericht zufolge bekannt. Er soll den gleichen Unsinn schon 2019 veranstaltet haben.

Damals bleibt der namentlich nicht genannte Möchtegern-Rennfahrer straffrei – und wohl auch diesmal. Nach tschechischem Recht muss einwandfrei feststellbar sein, wer am Steuer sass, um eine Busse zu verhängen. Dank Schutzhelm sei das nicht möglich, heisst es.

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