Gianni Infantino: Luft für Fifa-Präsident wird immer dünner
Nach seinen gescheiterten WM-Verkaufsplänen steht Fifa-Präsident Gianni Infantino unter Druck. Nun meldet sich der nächste Kontinentalverband zu Wort.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach der Uefa bricht auch die Concacaf mit Gianni Infantino.
- Der Kontinentalverband fordert eine «umfassende Aufarbeitung» der Präsidentschaft.
- Der Fifa-Boss gerät damit weiter unter Druck.
Nach seinen gescheiterten WM-Privatisierungsplänen hagelt es für Gianni Infantino Kritik. Zuletzt positionierte sich beispielsweise die Uefa klar gegen den amtierenden Fifa-Präsidenten.
Nun meldet sich auch die Concacaf zu Wort. In einem Statement schiesst der Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik scharf gegen Infantino.
«Umfassende Aufarbeitung ist unerlässlich»
Der WM-Verkaufsplan von Infantino sei «ein Symptom einer Führung, die den Fussball nicht mehr an erste Stelle setzt», heisst es.
Im Statement stellt die Concacaf klar: «Diese jüngste einseitige und ungeheuerliche Handlung, die von schlechter Regierungsführung und Führungsschwäche zeugt, reiht sich ein in eine Reihe von Fehltritten und ähnlichem Verhalten. Eine umfassende Aufarbeitung dieser Präsidentschaft ist unerlässlich.»

Bereits die Uefa forderte, dass man die Verantwortlichen ausfindig mache und sie zur Rechenschaft ziehen würde.
Luft wird dünner
Die Concacaf lobt die gezeigte Einheit seiner 41 Mitgliedsverbände: «Wenn Mut, Integrität und solide Führung im Vordergrund stehen, bleibt der Sport dort, wo er hingehört – in den Händen des Fussballs – und nicht in den Händen einer einzelnen Person.»
Die Worte sind klar und deutlich. Von den Kontinentalverbänden kriegt Gianni Infantino keine Unterstützung – im Gegenteil. Die Luft wird für den Fifa-Präsidenten immer dünner.
















