WM 2026: So schläft die Nati-Abwehr im Australien-Test
Mit einem 1:1 gegen Australien geht die Schweiz in die erste WM-Woche. Die Defensive hat bei einem Lattentreffer Glück – sieht beim Gegentor aber schlecht aus.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz kann im letzten Testspiel vor der WM 2026 gegen Australien nicht gewinnen.
- Irankunda scheitert nach der Pause an der Latte – später fällt das 1:1 doch noch.
- Beim Gegentor ist die Schweizer Defensivreihe völlig unsortiert.
Die Schweiz kommt im letzten Spiel vor der WM 2026 nicht über ein 1:1 gegen Australien hinaus. Nach starken 25 Startminuten baut die Schweizer Nati schon in der ersten Halbzeit ab. Nach dem Seitenwechsel dreht das Spielgeschehen aber völlig.
Bereits in der 49. Minute schrammt Australien nur knapp am Ausgleich vorbei. Freuler gibt den Ball her und Elvedi verteidigt etwas zögerlich – so kann Irankunda abziehen. Mit Mühe lenkt Goalie Kobel das Geschoss des Ex-GC-Stürmers noch an die Latte.
00:00 / 00:00
Sieben Minuten später ist das 1:1 trotzdem Tatsache. Die Australier bekommen im Aufbau hinten extrem viel Platz und Zeit: Es folgt ein langer Ball in die Spitze. Dort zeigt sich schnell: Die Schweizer Abwehr ist überhaupt nicht sortiert.
Akanji steht ungefähr an der Mittellinie, Elvedi und Rodriguez sind sogar noch weiter vorne. Aber Widmer steht deutlich weiter hinten und hebt gleich für drei Australier das Offside auf.

Widmer kann die Geschwindigkeit der Angreifer nicht mitgehen und auch die anderen Schweizer können nicht aufholen. So ist Kobel auf sich alleine gestellt und wird von den Australiern problemlos ausgespielt.
Xhaka fordert: «Müssen aufwachen»
So fällt der Ausgleich, auf den die Schweiz nicht mehr reagieren kann. Weil bis auf einige Kopfbälle von Joker Itten kaum noch etwas aufs gegnerische Tor fliegt, endet das Spiel 1:1. Captain Xhaka ist angefressen und fordert im Interview «Wir müssen aufwachen.»
00:00 / 00:00
Eine Aussage, die wohl nicht nur an die Defensivleute geht. Trotzdem: An der WM 2026 muss die Nati-Abwehr besser organisiert sein. Coach Murat Yakin sagt nach dem Testspiel dann auch, er habe «wichtige Erkenntnisse» gewonnen.
















