Ferrari

    Ferrari: 2022er-Auto laut Teamchef Binotto «sehr innovativ»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Italien,

    Nach einer katastrophalen Saison 2020 hat sich Ferrari in der Formel 1 ein wenig erholt, beendete das Jahr auf Rang drei. Für 2022 nimmt man sich viel vor.

    Ferrari 2022 Rendering
    So könnte der Ferrari im Jahr 2022 aussehen. - RaceDepartment/TcKModder

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ferrari möchte mit der neuen Auto-Generation wieder an die Spitze der Formel 1.
    • Beim Chassis und beim Motor habe man neue Ideen verfolgt, so Teamchef Mattia Binotto.
    • Ferrari will seinen neuen Renner am 16. oder 18. Februar 2022 präsentieren.

    Mit einem Podestplatz durch Carlos Sainz beim Saisonfinale in Abu Dhabi beendete Ferrari eine durchaus erfolgreiche Saison. In der Gesamtwertung belegte man hinter Mercedes und Red Bull Rang drei. Carlos Sainz und Charles Leclerc holten insgesamt fünf Podestplätze.

    Kann Ferrari in der Saison 2022 um den Titel kämpfen?

    Nach der Katastrophen-Saison 2020 ein schöner Schritt vorwärts für die zuletzt gebeutelte Scuderia. Und für die kommende Saison mit der runderneuerten nächsten Auto-Generation rechnet man sich in Maranello einiges aus.

    Neue Regeln eine Chance für Ferrari?

    Teamchef Mattia Binotto deutet an, dass man bei Ferrari auch unkonventionelle Ideen verfolgt hat. «Wenn ich mir das neue Auto und den neuen Motor ansehe, dann wird es sehr innovativ sein», so Binotto.

    Das neue Reglement – mit Ground-Effect-Autos und 18-Zoll-Rädern – lädt zu Experimenten ein. «Das Ingenieurs-Team ist sehr viel offener an das neue Design, das neue Projekt und die neuen Regeln herangegangen.»

    Ins Detail gehen wollte der Ferrari-Teamchef gegenüber «Motorsport.com» zwar nicht – einen Hinweis gab er aber doch. «Unser Motor ist ganz anders als der bisherige, mit Ausnahme des Hybrid-Systems. Das haben wir 2021 schon eingeführt.»

    Runderneuerter Motor soll Leistung liefern

    Beim Motor habe man den Leistungsverlust durch den neuen, ökologischeren E10-Treibstoff wettzumachen versucht. «Es gab einige Möglichkeiten, den Verbrennungsmotor weiter zu entwickeln. Da haben wir einiges verändert», deutet Binotto an.

    Mattia Binotto Ferrari
    Mattia Binotto, Teamchef von Ferrari. - Keystone

    Beim Chassis habe man sich auf die Venturi-Tunnel unter dem Auto konzentriert. «Ich glaube, wir haben einige signifikante Innovationen geschafft», so Binotto. «Das gesamte Design, das wir gerade finalisieren, unterscheidet sich sehr stark vom 2021er-Auto.»

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