Schlag gegen Geldfälscher-Ring in Neapel
Blüten im Wert von über 2,8 Millionen Euro in 50- und 100-Euro-Scheinen sind von der Polizei von Neapel beschlagnahmt worden. Wären die Banknoten in Umlauf gekommen, hätten sie nach aktuellen Schwarzmarktpreisen über 280'000 Euro eingebracht, teilten die Ermittler laut Medienangaben am Mittwoch mit.

Die Polizei beschlagnahmte 12'000 gefälschte Hologramme für 50- und 100-Euro-Scheine, Druckplatten, Rahmen, einen Computer mit Drucker und weiteres Material.
Der Eigentümer der Räumlichkeiten wurde festgenommen. Die Ermittler stellten fest, dass die Banknoten einem künstlichen Alterungsprozess unterzogen wurden, damit sie abgenutzter und somit realistischer erscheinen.
Zusätzlich wurden 2,2 Kilogramm Drogen entdeckt und beschlagnahmt, grösstenteils Marihuana sowie einige Platten Haschisch. Für den Festgenommenen, einen italienischen Staatsbürger, ordnete der Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an.
Professionelle Fälscher waren nach Angaben der Behörden in der Vergangenheit vor allem im Balkanraum tätig. In den vergangenen Jahren habe es jedoch eine Verschiebung gegeben: 20 Prozent des Falschgeldes stammen inzwischen aus Italien. Vor allem in Neapel sind Fälscherbanden aktiv.










