WM 2026: Das schreibt die internationale Presse über die Nati
Die Schweizer Nati erreicht an der WM 2026 den Viertelfinal. Die internationale Presse bemängelt den Unterhaltungswert des Achtelfinal-Spiels gegen Kolumbien.

Das Wichtigste in Kürze
- Mit einem Sieg gegen Kolumbien zieht die Schweizer Nati in den WM-Viertelfinal ein.
- Die Partie wird international als «Schnarch-Fest» ganz «ohne Feuerwerk» kritisiert.
- «Manzambi fehlte der Schweiz merklich», heisst es in Deutschland.
- Die «L'Équipe» glaubt aber: Die Nati hat die Mittel, um Argentinien Paroli zu bieten.
Die Nati hat es geschafft: Erstmals seit 1954 steht die Schweiz wieder im Viertelfinal einer Fussball-Weltmeisterschaft. An der WM 2026 wird der Achtelfinal-Fluch im Penaltyschiessen gegen Kolumbien gebrochen.
«Schnarch-Fest» und «schlechtester Achtelfinal»
Zuvor fallen in 120 Spielminuten keine Tore. Auch deshalb ist die internationale Presse vom historischen Nati-Erfolg nicht nur begeistert. «The Sun» titelt: «Schweiz gewinnt Schnarch-Fest im Penaltyschiessen.»
Die englische Zeitung schreibt: «Zwei starke Defensiven haben sich neutralisiert – Die Verlängerung war unumgänglich.» Im Penaltyschiessen habe «Kobels Super-Parade» den Unterschied gemacht.
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«Der mit Abstand schlechteste Achtelfinal der WM 2026», lautet das harte Verdikt der «Daily Mail». In den USA schreibt «The Washington Post»: «In einem Spiel ohne Feuerwerk war die Schweiz gegen Kolumbien und ihre enthusiastischen Fans geduldig.»
«Manzambi fehlte der Schweiz merklich»
In Deutschland wird die mangelhafte Offensivleistung am Ausfall von Freiburg-Youngster Johan Manzambi festgemacht. Die «Sportschau» schreibt: «Das Fehlen von Manzambi merkte man dem Team spielerisch an. Die Kreativität und Unberechenbarkeit fehlten.»

Und auch die «Bild»-Zeitung bilanzierte: «In der Offensive ging wenig. Manzambi fehlte der Schweiz merklich.» Versöhnliche Töne schlägt die französische «L'Équipe» an: «Kein brillantes, aber ein hart umkämpftes und spannendes Achtelfinal-Spiel.»
«Nati hat Mittel, um Weltmeister Paroli zu bieten»
Die Schweiz habe auch gegen die Fans, die «so laut wie bei einem Shakira-Konzert» waren, bestanden. Nun wartet Argentinien. Und die französische Sportzeitung schreibt: «Die Nati hat die nötigen Mittel, um dem Weltmeister Paroli zu bieten.»

In der argentinischen Zeitung «Olé» heisst es: «Unser nächster Gegner steht fest. Nach dem epischen Spiel zwischen Argentinien und Ägypten war auch der letzte Achtelfinal von Anfang bis Ende hart umkämpft.»
Um 3 Uhr Schweizer Zeit kommt es am Sonntag zum Aufeinandertreffen. Die Schweizer Nati spielt an der WM 2026 gegen Argentinien um den ersten Halbfinal-Einzug der Geschichte.
















