WM 2026: Ägypten legt Beschwerde gegen Argentinien-Pleite ein!
Nach der dramatischen – und kontroversen – Achtelfinal-Niederlage gegen Argentinien an der WM 2026 hat der ägyptische Verband formell Beschwerde eingebracht.

Das Wichtigste in Kürze
- Ägypten will gegen die Achtelfinal-Niederlage gegen Argentinien vorgehen.
- Der Verband reicht Beschwerde gegen den französischen Schiedsrichter ein.
- Es ist nicht der erste Protest nach der Trump-Intervention bei der FIFA.
Der Trump-Effekt hat die WM 2026 voll erfasst!
Nach einer Intervention des US-Präsidenten bei FIFA-Boss Gianni Infantino hob der Weltverband überraschend die Rot-Sperre von US-Star Folarin Balogun auf. In den Augen vieler ein eklatanter Verstoss gegen die politische Unabhängigkeit der FIFA.
Das sorgte für reichlich Spott und Hohn aus aller Welt: Oliver Kahn etwa forderte humorvoll eine nachträgliche Aufhebung der Gelb-Sperre von Michael Ballack im WM-Final 2002. Und nach der 1:4-Pleite der US-Boys gegen Belgien wurde Trump im Netz zum Gespött gemacht.
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Nun aber könnte der FIFA-Kniefall vor dem US-Supremo deutlich ernstere Konsequenzen haben: Der ägyptische Verband hat gemäss Transfer-Papst Fabrizio Romano nämlich Beschwerde gegen die 2:3-Achtelfinal-Niederlage gegen Argentinien eingelegt.
Ägypten legt bei WM 2026 formelle Beschwerde ein
Im Zentrum der Beschwerde steht der französische Schiedsrichter François Letexier. Der hatte sich gleich zwei äusserst strittige Entscheidungen zuschulden kommen lassen:
1. Das vermeintliche 2:0 für Ägypten durch Zico wird nach VAR-Intervention wegen eines Fouls in der Entstehung aberkannt.

2. Das 3:2 für Argentinien zählt. Trotz eines möglichen Fouls von Julian Alvarez an Mohamed Salah im argentinischen Strafraum in der Entstehung.
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Im Spielverlauf gab es noch zahlreiche weitere strittige Szenen. Schon direkt nach dem Schlusspfiff erhoben die ägyptischen Spieler erste Manipulationsvorwürfe. Ägyptens Verbands-Präsident Hany Abo Rida hat nun auch offiziell Beschwerde eingereicht.
Nicht die erste Beschwerde nach Trump-Intervention
Ägypten ist nicht das erste Team, das sich vom Schiedsrichter klar benachteiligt sieht – und dagegen protestiert: Nach dem Sechzehntelfinal-Aus an der WM 2026 hat auch der kroatische Verband Beschwerde eingereicht.

Konkret geht es um zwei Szenen im Spiel gegen Portugal. Zum einen sei beim Elfmeter der Portugiesen das VAR-Protokoll nicht korrekt angewandt worden. Und beim aberkannten Treffer von Josko Gvardiol sei die Ball-Sensor-Technologie nicht korrekt genutzt worden.
















