WM 2026: Akanji will nie mehr einen Penalty schiessen
Manuel Akanji zieht nach seinem erneuten Penalty-Fehlschuss an der WM 2026 die Konsequenzen: Er will nie mehr schiessen, teilt er Murat Yakin mit.
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Das Wichtigste in Kürze
- Manuel Akanjis Penalty-Fehlschuss im WM-Achtelfinal ist letztlich egal.
- Trotzdem: «Das war mein letzter Elfmeter», so der Nati-Abwehrboss.
- Besser machten es Xhaka, Amdouni, Itten und Vargas – sie erzählen von ihren Gefühlen.
Historisch! Die Schweiz steht an der WM 2026 im Viertelfinal. Im Penalty-Schiessen verwandeln vier von fünf Nati-Schützen. Der Fehlschuss übers Tor von Manuel Akanji bleibt unbestraft.
«Mein Elfmeter war katastrophal», weiss der Abwehr-Boss. Er habe eine der ältesten Regeln gebrochen.

«Ich habe in der letzten Sekunde meine Entscheidung gewechselt. Ich wollte links hoch schiessen. Ich habe den Torhüter aber schon drei Mal da hin gehen sehen und wollte auf die Mitte wechseln. Aber wie man so weiss, Das funktioniert nicht bei Elfmetern.»
Für Akanji ist es nicht der erste verschossene Penalty. Auch bei den Europameisterschaften 2021 und 2024 scheiterte der Weltklasse-Verteidiger, nun auch an der WM 2026.

Der Winterthurer zieht nun die Konsequenzen: «Das war mein letzter Elfmeter. Ich habe Muri gesagt, ich überlasse den Vortritt nun anderen.»
Besser machten es Xhaka, Amdouni, Itten und Vargas.
Vargas schöpfte Mut von Gott – Itten war voll überzeugt
Letzterer hatte auch Hilfe von oben, von Gott, so der Sevilla-Spieler. «Das gibt mir natürlich Mut, wenn ich so einen Elfmeter schiessen muss. Ich war nervös. Aber ich habe mich von all meinen Penaltys heute am besten gefühlt.»
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Denn: «Es ist ein anderer Druck, wenn du den Matchball schiessen kannst. Als wenn du weisst, wenn ich verschiesse, ist alles vorbei. Von dem her hatte ich ein gutes Selbstvertrauen.»
Auch Joker Itten erledigte die Aufgabe souverän. «Ich hatte die volle Überzeugung, dass ich den reinhaue. Mit Gregi hatten wir einen Goalie, der einen unglaublich gut holt. Wir können richtig stolz auf uns sein, heute Geschichte geschrieben zu haben.»
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Xhaka erklärt speziellen Moment nach Viertelfinal-Quali an WM 2026
Captain Granit Xhaka übernahm die Verantwortung als erster. Nach dem entscheidenden Treffer von Vargas nahm sich der Sunderland-Leader einen Moment Zeit und rannte nicht gleich los.
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«Für mich war es Erleichterung pur. Ich nehme so viel Druck auf mich. Ich wollte es einfach einen Moment lang geniessen. Es war ein unglaublicher Moment», so Xhaka.
Freuler musste an der Mittellinie hoffen
Nicht unter den Schützen war Remo Freuler – Der Xhaka-Mittelfeldkollege erlebte das Drama vom Mittelkreis. Wie ist es, dort hinten zu stehen und mitzuleiden?

«Es ist kein einfaches Gefühl. Man steht dort und weiss, man hat zuvor alles gemacht, um in diesem Moment parat zu sein. Schlussendlich hoffst du einfach, dass die Nerven halten.»
















