WM 2026: Wer wird letzter Gruppengegner der Schweizer Nati?

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Italien,

    Vier Teams kämpfen um den letzten Platz in der Gruppe der Schweizer Nati. Setzt sich der Favorit durch und schafft es, ein weiterer Aussenseiter an die WM 2026?

    WM 2026 Schweizer nati
    Retegui, Johnson und Dzeko: Wer führt sein Team an die WM 2026? - keystone / Fotomontage nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Noch sechs Plätze sind an der WM 2026 offen – diese werden demnächst gefüllt.
    • Auch in der Gruppe der Schweizer Nati ist ein Gegner vakant.
    • Italien, Bosnien-Herzegowina, Wales und Nordirland kämpfen um ein Ticket.

    In rund zehn Wochen beginnt die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. 42 der 48 Teilnehmer stehen bereits fest. Die restlichen sechs werden in Playoffs ausgemacht. Einer dieser Plätze ist für den dritten Gruppengegner der Schweizer Nati reserviert.

    Der Favorit auf dieses Ticket heisst Italien. Die Squadra Azzurra muss den Umweg gehen, weil sie hinter den makellosen Norwegern nur Quali-Rang zwei erreichte.

    Klarer Favorit gegen drei Aussenseiter

    Im Halbfinal trifft die Elf von Trainer Gennaro Gattuso am Donnerstag (20.45 Uhr, live bei SRF) auf Nordirland. Vergleicht man die Marktwerte der Teams, sind die Italiener rund achtmal so teuer wie der Aussenseiter. Italien belegt Rang 13 in der Weltrangliste, Nordirland Position 69.

    Gennaro Gattuso
    Führt Gennaro Gattuso Italien doch noch an die WM 2026? - keystone

    Auch die beiden anderen Halbfinalisten können der stolzen Fussballnation auf dem Papier nicht das Wasser reichen. Sowohl Wales als auch Bosnien-Herzegowina bräuchten ein kleines Wunder, um an die WM 2026 zu fahren.

    Wen wünschst du dir als letzter WM-Gegner der Schweiz?

    Verpasst Italien auch die WM 2026?

    Doch der Druck liegt ganz klar auf Seiten des vierfachen Weltmeisters. Denn: Die beiden Endrunden in Russland (2018) und Katar (2022) verpasste Italien. Das kommt einer nationalen Tragödie gleich.

    Auch die letzte Europameisterschaft endete unrühmlich: Nach dem Titelgewinn 2021 scheiterte man 2024 im Achtelfinal an der Schweizer Nati. Freuler und Vargas sorgten für den völlig verdienten Sieg der Yakin-Elf.

    Ruben Vargas
    Ruben Vargas feiert mit Michel Aebischer und Granit Xhaka sein Tor zum 2:0 für die Schweizer Nati gegen Italien im EM-Achtelfinal 2024. - keystone

    Nun könnte es im Sommer zur grossen Revanche kommen. In den letzten sieben Duellen ging Italien nur einmal als Sieger vom Feld. Fünfmal endete die Partie unentschieden.

    Kommentare

    User #3705 (nicht angemeldet)

    Die Italiener wünsche ich mir nicht , mag nicht immer gegen die gleichen gewinnen!

    User #6412 (nicht angemeldet)

    1994 war die Schweizer Mannschaft in den USA sehr erfolgreich!

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