WM 2026: Mexiko-Präsidentin verspricht Sicherheit trotz Gewalt-Welle
Die WM 2026 findet im Sommer in Kanada, Mexiko und den USA statt. Die Gewalt in Mexiko sorgt bei vielen Fans für Sorge – Präsidentin Claudia Sheinbaum beruhigt.

Das Wichtigste in Kürze
- Droht anreisenden Fussball-Fans in Mexiko an der WM im Sommer Gefahr?
- Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum garantiert trotz der Gewaltwelle Sicherheit.
- In Mexiko sind insgesamt 13 WM-Spiele in drei Städten geplant.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum garantiert internationalen Fussballfans eine sichere WM 2026. Bei einer Pressekonferenz mit dem deutschen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Cancún versprach sie Sicherheit.
«Wir können einen angenehmen Aufenthalt in unserem Land garantieren», so Sheinbaum. Die Lage im Land sei derzeit ruhig. Sie lud alle WM-Besucher ein, nicht nur die Spiele zu schauen, sondern das ganze Land zu erkunden.

Die WM beginnt am 11. Juni und wird gemeinsam mit den USA und Kanada ausgetragen. In Mexiko finden 13 Spiele in drei Städten statt.
Gewaltwelle vor Auftakt der WM 2026
Im Februar erschütterte eine Gewaltwelle das Land. Nach dem Tod des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als «El Mencho», gingen seine Anhänger auf die Strasse.

Mindestens 74 Menschen starben bei den Ausschreitungen. Auch in der WM-Stadt Guadalajara kam es zu gewaltsamen Zwischenfällen.
Steinmeier: «Mexiko wird alles unternehmen»
Der deutsche Bundespräsident Steinmeier unterstützt die Einschätzung der mexikanischen Präsidentin. «Ich bin mir ganz sicher: Mexiko wird alles unternehmen, um die Sicherheit der Spiele zu gewährleisten», sagte er.

Ob Steinmeier Spiele der deutschen Nationalmannschaft besuchen wird, ist unterdessen noch offen. Seine Entscheidung hänge auch von den Ergebnissen der Nationalelf ab.
















