WM 2026: Weltmeister Mats Hummels fordert Personalbeben beim DFB
Die WM 2026 ist für Deutschland nach dem Aus gegen Paraguay gelaufen. Weltmeister Mats Hummels (37) erwartet beim DFB ein Personalbeben.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Sechzehntelfinal ist für Deutschland an der WM 2026 Schluss.
- Nach dem Aus gegen Paraguay findet auch Mats Hummels kritische Worte.
- Der Weltmeister von 2014 erwartet ein Personalbeben beim DFB.
Deutschland blamiert sich an der WM 2026: Die DFB-Elf muss schon im Sechzehntelfinal die Segel streichen, scheitert im Penaltyschiessen an Paraguay. Statt um den Titel zu spielen, reist das Team nach Hause.
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Die Kritik richtet sich nach Schlusspfiff an viele – aber vor allem an Trainer Julian Nagelsmann. In Deutschland wird schon kurz nach dem Spiel Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer gefordert.
Dass es damit aber nicht gemacht wäre, betont DFB-Legende Mats Hummels. Der Weltmeister von 2014 amtet während der WM 2026 als Experte bei «Magenta TV». Und holt nach dem DFB-Aus zum Rundumschlag aus.

Hummels sagt: «Auf der verantwortlichen Seite schreit es schon irgendwie nach Konsequenzen. Das kann ich nicht anders sagen. Wir hatten jetzt die Heim-EM, Heim-Nations-League und das Turnier hier», so der ehemalige Verteidiger.
«Fussball ist zu sehr Leistungssport»
Bei der EM 2024 scheitert Deutschland im Viertelfinal am späteren Champion Spanien. Hummels sagt: «Die Heim-EM wird mir im Nachhinein sportlich, von den Leistungen her immer noch zu gut geredet. Die beiden anderen Turniere waren jeweils enttäuschend. Deswegen muss das ein Thema sein.»
Das betreffe nicht nur den Bundestrainer, sondern auch den Verband. «Zumindest muss es Gespräche darüber geben, das kann nicht anders sein. Dafür ist Fussball zu sehr Leistungssport», erklärt Hummels.

Auch auf dem Platz erwartet der 37-Jährige Konsequenzen nach dem Aus an der WM 2026. «Auf Spielerseite kann ich mir schon vorstellen, dass einige von sich aus zurücktreten werden. Und dann muss man vielleicht auch an Entscheidungen ran, die Spieler betreffen.»
Hummels: «Kein Zufall, dass seit der EM 2016 kein starkes Turnier dabei ist»
Dabei gehe es um solche Nationalspieler, «die jetzt vielleicht erst Anfang 30 sind. Aber schon bei vier, fünf, sechs Turnieren die Chance verpasst haben, für Deutschland ein gutes Turnier zu spielen oder gute Ergebnisse zu erzielen.»

Hummels sagt deutlich: «Für mich ist es kein Zufall, dass seit der EM 2016 kein einziges starkes Turnier von Deutschland mehr dabei ist.»
«Und da erwarte ich auch von einigen, dass sie selber sagen, ich mache nicht mehr weiter. Aber ich erwarte auch, dass der aktuelle oder dann eventuell neue Bundestrainer auch ein paar harte Entscheidungen trifft.»
Der Mann, der als neuer Bundestrainer gehandelt wird, gibt Mats Hummels in seinem Rundumschlag recht: «Mats hat recht und es klingt brutal. Wir reden über ein Jahrzehnt», sagt Jürgen Klopp, der ebenfalls als Experte bei «Magenta TV» im Einsatz steht.
















