WM 2026: Spanien dank 3:0 über Österreich im WM-Achtelfinal
Spanien belohnt sich im Sechzehntelfinal gegen Österreich an der WM 2026 für einen dominanten Auftritt mit einem letztlich souveränen 3:0-Sieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Spanien bezwingt Österreich in einem einseitigen WM-Sechzehntelfinal mit 3:0.
- Die Iberer sind von Beginn an die dominante Mannschaft und lassen nichts anbrennen.
- Mikel Oyarzabal und Pedro Porro erzielen die Treffer für den Europameister.
Spanien steht an der WM 2026 nach einem dominanten Auftritt im Achtelfinal: Der amtierende Europameister lässt gegen Österreich nichts anbrennen und setzt sich souverän mit 3:0 durch. Doppelpacker Mikel Oyarzabal und Premieren-Torschütze Pedro Porro erzielen die Treffer für die Furia Roja gegen eine chancenlose ÖFB-Auswahl.
Die erste Chance hat Yamal nach knapp einer Minute, scheitert aber an ÖFB-Keeper Schlager. Danach tun sich die Spanier aber etwas schwer, einen Weg durch den österreichischen Defensiv-Block zu finden. Von der Rangnick-Elf kommt im Gegenzug aber offensiv gar nichts.

Nach einer halben Stunde dann der Aufreger: Nach einem Eckball schlägt Cucurella den Ball an Schlager vorbei ins Netz – aber der Schiedsrichter pfeift die Szene ab. Schlager war zuvor auf der Linie zu Fall gekommen. Viel Glück für Österreich, dass der Unparteiische hier ein Foul erkennt.
Oyarzabal bringt Spanien in Führung
Schlager steht wenig später noch mit zwei Glanzparaden gegen Yamal und Oyarzabal im Fokus. Nach 36 Minuten ist der ÖFB-Torhüter aber chancenlos: Cucurella kann auf der linken Seite völlig unbedrängt ins Zentrum spielen. Dort geht Mikel Oyarzabal vergessen und netzt eiskalt zum 1:0 ein.

Kurz vor der Pause hat Spanien die Chance auf das 2:0, Baena scheitert mit einem Freistoss aber an der Querlatte. Den Nachschuss von Yamal aus kurzer Distanz pariert Schlager dann glänzend. Mit dem 0:1 zur Pause ist Österreich nach diesem Auftritt aber mehr als gut bedient.
Bester Spanien-Auftritt an der WM 2026
Auch nach dem Seitenwechsel bietet sich den Fans in Inglewood das gleiche Bild: Spanien kontrolliert das Spiel und drückt auf den zweiten Treffer, von Österreich kommt offensiv nichts. Wenn die ÖFB-Elf ausnahmsweise an den Ball kommt, ist dieser meist innert weniger Sekunden wieder weg.

Nur einmal wird Österreich gefährlich, der eingewechselte Kalajdzic setzt einen Kopfball knapp übers Tor. Der Treffer fällt aber auf der Gegenseite: Baena zieht von der linken Seite in den Sechzehner und flankt von der Grundlinie zur Mitte. Dort löst sich Pedro Porro und netzt per Kopf zum 2:0 ein.
WM 2026 für Österreich vorbei
Mit dem zweiten Treffer ist der österreichische Widerstand gebrochen, Spanien kontrolliert das Spiel mühelos. Die ganz grossen Torchancen erarbeiten sich die Iberer aber ebenfalls nicht mehr. Erst in Minute 85 wird es durch Yamal wieder einmal gefährlich, Alaba rettet bei seinem Abschluss auf der Linie.

In den Schlussminuten kommt Mikel Oyarzabal sogar noch zu seinem vierten Treffer an der WM 2026: Nach Vorarbeit von Cucurella kommt er im Zentrum völlig frei zum Abschluss und macht das 3:0. Spanien feiert den ersten KO-Sieg an einer WM-Endrunde seit dem WM-Final 2010. Für Österreich hingegen endet die WM-Reise im Sechzehntelfinal.
















