Verbündeter: Trump droht dem Oman mit heftiger Bombardierung
Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Oman verhandelt mit dem Iran bezüglich der Durchfahrt der Strasse von Hormus.
- Eine Einigung gibt es bisher keine.
- Trump droht derweil mit einer Bombardierung des Omans.
Der Oman soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus geregelt sein soll. Bisher gibt es keine Einigung. Nun sprach Donald Trump eine scharfe Drohung gegen das Sultanat aus.
«Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren», sagte Trump dem Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.
Das zwischen Teheran und Washington ausgehandelte Rahmenabkommen sah vor, dass der Oman und der Iran gemeinsam eine Lösung für die Schifffahrt finden – in Absprache mit den Anrainerstaaten und unter Berücksichtigung internationalen Rechts.

Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde bisher aber nicht verkündet. Trump hatte bereits im Mai mit einer Drohung Richtung Maskat für Verwunderung gesorgt.
Der Oman gilt wegen seiner Rolle als internationaler Mediator in regionalen Krisen als «Schweiz des Nahen Ostens» und hat wiederholt zwischen den USA und dem Iran vermittelt.
Trump sagte weiter, trotz der im Rahmenabkommen festgesetzten und mittlerweile abgelaufenen 60-Tage-Frist für vertiefte Verhandlungen mit dem Iran stehe er nicht unter Druck. «Ich habe es nicht eilig», erklärte er.
Dem Iran legte er nahe, angesichts des wachsenden Drucks die Weisse Fahne zu hissen. «Es sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde.»












