Trump droht Oman mit Angriff

Sandra Neumann
Sandra Neumann

USA,

Trump verschärft den Streit um die Strasse von Hormus und droht Oman mit einem militärischen Vorgehen.

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Trump droht Oman im Streit um die strategisch wichtige Straße von Hormus mit einem Angriff. (Archivbild) - keystone

US-Präsident Donald Trump droht Oman mit einem Angriff, sollte das Land Gespräche mit Iran über Hormus behindern. Die Drohung fällt während laufender Verhandlungen über eine sichere Passage für internationale Handelsschiffe.

Die strategisch wichtige Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und dem Arabischen Meer. Rund ein Viertel des weltweiten seegestützten Ölhandels läuft gewöhnlich durch diese wichtige Wasserstrasse, berichtet «Euronews».

Oman vermittelt zwischen Iran und den USA und führt parallel Gespräche über die künftige Schifffahrt durch Hormus. Dabei geht es unter anderem um mögliche Routen und Bedingungen für die Passage von Handelsschiffen.

Trump erhöht den Druck auf Oman

Iran erwägt laut «Welt» eine Gebühr für Schiffe, während Washington eine solche Maut ablehnt. Vor dem Krieg galt die Meerenge als internationale Wasserstrasse, wobei viele Routen durch omanische Gewässer führten.

Sollte Oman trotz des Drucks zwischen den USA und Iran vermitteln?

Trump behauptet gleichzeitig, die USA hätten die Kontrolle über die strategische Meerenge übernommen. Teheran weist diese Darstellung zurück und beansprucht seinerseits die Kontrolle über die Wasserstrasse.

Parallel zu den Verhandlungen behauptet Trump, über geheime Kanäle liefen Gespräche mit den iranischen Revolutionsgarden. Der US-Präsident fordert zudem eine Kapitulation Teherans und signalisiert keinen Zeitdruck bei einer möglichen Einigung.

Spannungen zwischen USA und Iran

Iranische Vertreter warnen vor einer weiteren Eskalation, falls Washington Vereinbarungen nicht vollständig umsetzt. Die «Welt» berichtet zudem von iranischen Zweifeln an der Verlässlichkeit weiterer diplomatischer Gespräche mit den USA.

hormus trump
Trump setzt Oman unter Druck, obwohl das Land zwischen den USA und Iran vermittelt. - keystone

Für Oman ist die Situation besonders heikel, weil das Land einerseits US-Verbündeter und andererseits Vermittler im Iran-Konflikt ist. Teheran betont, die Gespräche mit Oman beträfen technische Fragen zur Schifffahrt und seien von Waffenruhe-Verhandlungen getrennt.

Bereits Ende Mai hatte Trump Oman wegen seiner Haltung zur Wiederöffnung der Meerenge öffentlich gewarnt, berichtet «n-tv». Damit ist die aktuelle Drohung keine Premiere, sondern eine erneute Verschärfung des Drucks auf den US-Verbündeten.

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Kommentare

User #8169 (nicht angemeldet)

Zu Beginn des Krieges soll in Iran eine Mädchenschule durch einen mutmaßlichen Angriff zerstört worden sein. Etwa 170 Menschen starben.

User #5076 (nicht angemeldet)

Soll andere Länder in Ruhe lassen. Was mischt er sich immer ein. Besser schauen, dass er im eigenen Land Ruhe, Frieden und Ordnung hat. Kriegstreiber. Was ist mit den Epsteinakten??

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