WM 2026 – Wie startet Frankreich gegen den Senegal ins Turnier?

Bühne frei für Frankreich: Das Star-Ensemble startet heute gegen den Senegal in die WM 2026. Im Ticker von Nau.ch bleibst du den ganzen Tag am Ball.

WM 2026
Frankreich und der Senegal schenken sich in den Startminuten nichts. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Frankreich trifft heute Abend um 21 Uhr in New Jersey auf den Senegal.
  • Wie präsentieren sich die Superstars Mbappé, Olise und Dembélé?
  • Tunesien holt nach dem 1:5 gegen Schweden Trainer Hervé Renard.
  • Nau.ch liefert im Ticker die wichtigsten News rund um die WM-Endrunde.

Die Fussball-Fans dürfen sich an der WM 2026 auf einen Leckerbissen freuen: Frankreich trifft auf Afrika-Cup-Finalist Senegal. Wie startet zweifache Weltmeister ins Turnier?

Die Spiele am Dienstag

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1

Iran – Neuseeland 2:2

LIVE Frankreich – Senegal 0:0*

Tag 6 der WM 2026 im Ticker

Senegal beginnt stark

Der Favorit aus Frankreich tut sich in den Anfangsminuten überraschend schwer. Der Senegal bereitet den Franzosen mit ihren schnellen Angriffen über die Flügeln durchaus Mühe.

pfiff

Wie startet Frankreich in die WM 2026?

Der Weltmeister von 2018 misst sich zum Auftakt mit dem Senegal. Wie gehen «Les Bleues» mit dem immensen Druck um?

Frankreichs Aufstellung da

Didier Deschamps setzt zum Auftakt der WM 2026 gegen den Senegal auf bewährte Kräfte. Vor Goalie Maignan bilden Koundé, Saliba, Upamecano und Theo Hernández die Viererkette. Tchouaméni und Rabiot agieren als Doppel-Sechs.

In der Offensive sollen Olise, Dembélé und Doué für Tempo sorgen. Angeführt wird das Team von Stürmer und Captain Kylian Mbappé.

Mexiko-Held tritt zurück

Für Guillermo Ochoa ist nach der WM 2026 Schluss: Der langjährige Stamm-Goalie Mexikos hört nach der Endrunde auf. Diese Entscheidung teilt der 40-Jährige im Fifa-Format «Briefe, die verbinden» mit.

WM 2026
Guillermo Ochoa hat seinen Rücktritt angekündigt. - keystone

Mit seiner sechsten WM-Teilnahme ist Ochoa in dieser Hinsicht Rekordhalter – gemeinsam mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Bislang stand er 153-mal für Mexiko zwischen den Pfosten. Beim 2:0-Auftaktsieg gegen Südafrika musste er auf der Bank Platz nehmen.

Iran-Captain: «Ein Desaster»

Der Iran erkämpft sich beim ersten Spiel an der WM 2026 ein 2:2-Remis gegen Neuseeland. Neben dem sportlichen Aspekt liefert das Duell auch politische Brisanz. Schliesslich führen Co-Gastgeber USA und der Iran seit Wochen einen Krieg.

Der Konflikt bringt komplizierte Rahmenbedingungen mit sich. Das iranische Team musste das Basecamp kurz vor dem Turnier nach Tijuana (Mexiko) verlegen. Für die Spiele in den USA reist die Mannschaft jeweils kurzfristig an. Zudem durfte ein Teil der Delegation gar nicht einreisen.

Nach dem Remis gegen Neuseeland spricht Captain Mehdi Taremi in der Mixed Zone Klartext. «Wisst ihr, das ist alles ein Desaster für uns», sagt er über die WM-Umstände.

Taremi weiter: «Wir haben unser Medienteam nicht, wir haben unseren Verbandspräsidenten nicht. Auch Teile vom Staff fehlen, die so wichtig sind für uns.»

Und auch Trainer Amir Ghalenoei ist nicht glücklich über die Rahmenbedingungen. Das Team habe am Tag nach dem Auftaktspiel eine Regenerationseinheit in Los Angeles absolvieren wollen.

Das habe jedoch nicht geklappt. «Sie haben gesagt, wir müssen sofort gehen. Wir sind das am meisten unterdrückte Team der Welt», so Ghalenoei.

Tunesien stellt nach 1:5 den Trainer frei

Gleich mit 1:5 ging Tunesien im ersten WM-Gruppenspiel gegen Schweden unter. Die Klatsche hat Konsequnzen: Trainer Sabri Lamouchi wird per sofort freigestellt.

Hervé Renard
Hervé Renard übernimmt Tunesien während der WM 2026. - keystone

An der Stelle des Franzosen übernimmt Landsmann Hervé Renard. Der 57-Jährige ist alles andere als ein Unbekannter.

Renard coachte unter anderem bereits Sambia, Angola, die Elfenbeinküste, Marokko und Saudi-Arabien. Mit Sambia und der Elfenbeinküste gewann er je einmal den Afrika-Cup.

Weiteres Remis: 2:2 zwischen Iran und Neuseeland

Die WM 2026 kann schon fast als «Remis-WM» bezeichnet werden. Beim Spiel zwischen den Iranern und den Neuseeländern fallen auf beiden Seiten zwei Tore. Es ist bereits das achte Unentschieden bei gerade einmal 16 Spielen.

Elijah Just brachte die All Whites zweimal in Führung (7., 55.), doch Iran glich jeweils aus – zunächst durch Ramin Rezaeian (32.), dann durch Mohammad Mohebbi (64.).

Uruguay und Saudi-Arabien trennen sich 1:1

Uruguay kommt im WM-Auftakt nicht über ein 1:1 gegen Saudi-Arabien hinaus. Die Südamerikaner dominierten die Partie mit 60 Prozent Ballbesitz, gerieten aber in der 40. Minute durch Innenverteidiger Abdulelah Al-Amri in Rückstand – der Treffer fiel nach einem Abpraller.

In der zweiten Hälfte drückte Uruguay auf den Ausgleich, den Maxi Araújo schliesslich ebenfalls per Abpraller in der 80. Minute erzielte. In der Schlussphase vergaben Valverde und De la Cruz noch die Chance auf den Siegtreffer.

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Kommentare

User #5053 (nicht angemeldet)

Iran kann froh sein dabei zu sein. Sonst wäre es Italien als Nachzügler gewesen.

User #1429 (nicht angemeldet)

Am meisten unterdrückt werden die Russen.

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