Gianni Infantino: Fünf Namen werden bereits als Nachfolger gehandelt
Fifa-Präsident Gianni Infantino gerät immer mehr unter Druck. Von vielen Seiten wird sein Rücktritt gefordert. Nun kursieren schon Namen möglicher Nachfolger.

Das Wichtigste in Kürze
- Für Fifa-Präsident Gianni Infantino wird die Luft immer dünner.
- Von Seiten zahlreicher Verbände nimmt der Druck auf den Schweizer zu.
- 2027 stehen Neuwahlen an – kommt es zur Wachablösung?
Mit seinen Plänen, Teile der WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, ist Gianni Infantino (56) gescheitert. Seither sieht sich der Fifa-Präsident harscher Kritik konfrontiert.
Der Schweizer steht seit 2016 an der Spitze des Weltverbandes. Und dort möchte er auch bleiben.
Allerdings stehen im November 2027 Neuwahlen an. Nun häufen sich die Berichte, dass Infantino, der bis zuletzt als unantastbar galt, tatsächlich herausgefordert werden könnte.
Aktuell kursieren diverse Namen von möglichen Nachfolgern. Die Deutsche Presseagentur «dpa» stellt eine Auswahl von fünf Kandidaten zusammen.
Aleksander Ceferin (58)
Der Slowene ist aktuell Infantinos Pendant bei der Uefa. Zuletzt kritisierte er den Fifa-Präsidenten öffentlich. Mit dem Kontinentalverband stellt er sich klar gegen Gianni Infantino.
Ceferins Amtszeit endet 2027, er wird sich nicht mehr für ein weiteres Engagement zur Verfügung stellen. Folgt der Wechsel zur Fifa?

Mattias Grafström (45)
Der gebürtige Schweizer gilt eigentlich als enger Vertrauter von Infantino. Allerdings soll er Berichten zufolge die Chance auf den Posten des Präsidenten sehen.
Aktuell amtet Grafström als Fifa-Generalsekretär. Er kennt den Weltverband also bereits bestens.

Victor Montagliani (60)
Er führt den Concacaf, den Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik. Gemeinsam mit den 41 Mitgliedsverbänden lehnte er die WM-Privatisierungspläne von Infantino entschieden ab.
Montagliani ist schon seit zehn Jahren in seinem Amt aktiv. Davor führte er den kanadischen Fussballverband als Präsident.

Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa (60)
Als Präsident des asiatischen Fussballdachverbands AFC stellt sich auch al-Chalifa gegen die Pläne von Gianni Infantino.
Der 60-Jährige forderte den aktuellen Fifa-Präsidenten bereits vor zehn Jahren heraus. Damals zog er den Kürzeren. Auch, weil ihm damals Korruption und die Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen wurde.

Nasser Al-Khelaifi (52)
Er gilt als Vertrauter von Uefa-Präsident Aleksander Ceferin und ist Mitglied im Uefa-Exekutivkomitee. Zudem steht er dem französischen Verein Paris Saint-Germain seit 2011 als Präsident vor.
Al-Khelaifi soll gemäss Medienberichten allerdings bereits mitgeteilt haben, dass er kein Interesse als Fifa-Boss habe.

















