WM 2026: Das waren die Highlights des XXL-Turniers
Die WM 2026 ist Geschichte und sorgte für einige Höhepunkte – und Negativ-Schlagzeilen. Nau.ch fasst die zehn wichtigsten Ereignisse zusammen.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach 38 intensiven Tagen ist die Fussball-Weltmeisterschaft vorbei.
- Spanien kürt sich im Final gegen Argentinien zum Sieger.
- Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko sorgte für zahlreiche Schlagzeilen.
- Hier kommt der grosse Rückblick.
Die längste Endrunde aller Zeiten ist Geschichte: Nach 104 Spielen in über fünf Wochen kürt sich Spanien zum Weltmeister. Für die «Furia Roja» ist es der zweite Titel nach 2010. Auch damals siegte man dank eines Treffers in der Verlängerung mit 1:0.

Nau.ch blickt auf die WM 2026 zurück und fasst die zehn wichtigsten Szenen und Ereignisse zusammen.
Iran-Wirbel
Bereits vor der Endrunde gab es rund um die Teilnahme des Irans viele Spekulationen. Aufgrund des Krieges schien ein Ausschluss aus dem Turnier nicht unwahrscheinlich.

Am Ende durfte man teilnehmen – doch dem Team wurde es schwierig gemacht. Es durfte nur am jeweiligen Spieltag in die USA reisen. Dennoch schlugen sich die Iraner tapfer und blieben an der WM 2026 ungeschlagen. Drei Unentschieden reichten aber nicht fürs Weiterkommen.
Balogun-Drama
Im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina sah US-Stürmer Folarin Balogun nach einem harten Einsteigen die Rote Karte. Folglich wurde er für den Achtelfinal gesperrt – dachten alle.
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Doch US-Präsident Donald Trump forderte die Überprüfung dieser Sperre. Und er hatte damit Erfolg. Die Fifa setzte diese aus und Balogun durfte gegen Belgien ran. Am Ende siegte aber die Gerechtigkeit und die USA schied mit 1:4 aus.
Kapverden-Sensation
Nur rund eine halbe Million Einwohner zählt der Inselstaat Kap Verde. Dennoch sorgte das an der WM 2026 für Furore. Beim 0:0 zum Auftakt gegen Spanien glänzte Goalie Vozinha (40) mit mehreren Paraden.
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Im Sechzehntelfinal schnupperte man am ganz grossen Coup: Gegen Titelverteidiger Argentinien musste sich Kap Verde erst in der Verlängerung geschlagen geben. Besonders das zwischenzeitliche 2:2 durch Lopes Cabral war eine Augenweide.
Manzambi-Show
Spätestens an der WM 2026 kennt jeder Fussballfan den Namen Johan Manzambi. Drei Tore und zwei Vorlagen erzielt der 20-Jährige bei seiner ersten Endrunde. Nach dem 2:0 gegen Algerien fehlt er der Schweizer Nati verletzungsbedingt.

Noch während des Turniers wird Manzambis Wechsel von Freiburg zu Aston Villa bekannt. Mit garantierten 60 Millionen Euro löst er Granit Xhaka (45 Mio.) als teuersten Schweizer Transfer aller Zeiten ab.
Embolo-Schwalbe
Die Nati scheitert im Viertelfinal der WM 2026 auf dramatische Art und Weise an Argentinien. Inmitten einer dominanten Phase fliegt Breel Embolo mit Gelb-Rot vom Platz. Dabei sorgt eine VAR-Intervention für Wirbel.
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Denn: Zuerst wird Parades wegen eines Fouls am Stürmer verwarnt. Dann schaltet sich der Video-Schiri ein und der Entscheid wird zu Ungunsten der Nati gekippt. Dass sich der VAR bei einer zu Unrecht gezeigten Gelben einschalten kann, wurde vor der Endrunde eingeführt.
Ronaldo-Abschied
Eine Weltmeisterschaft ohne Cristiano Ronaldo kann man sich kaum vorstellen. Seit 2006 war der Superstar an jeder Endrunde mit dabei. Ganze 27 Spiele (11 Tore) absolvierte er für sein Land.
Er ist der zweitälteste eingesetzte Feldspieler an einer WM. Nur Roger Milla war 1994 noch acht Monate älter.

Ob Ronaldo weiterhin für das Nationalteam auflaufen wird, ist unklar. Mit 233 Spielen und 146 Toren ist er absoluter Rekordspieler Portugals. Gut möglich, dass er die EM in zwei Jahren noch mitnehmen will. Eine weitere WM scheint allerdings ausgeschlossen.
Infantino-Irrsinn
Für den Beliebtheitsgrad von Gianni Infantino war die WM 2026 kein Erfolg. Nicht nur seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump wird kritisch betrachtet. Auch sein ökologischer Fussabdruck sorgt für Ärger.

Infantino besuchte über 40 Spiele und legte dafür 95'403 Kilometer im Flugzeug zurück, das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Damit umrundet er die Erde fast zweieinhalb Mal und verursacht laut «Spiegel» 813 Tonnen CO2-Emissionen.
Plakat-Posse
Die Fifa ist kein Fan davon, wenn Fussballer politische Botschaften tätigen, das hat die Vergangenheit deutlich gezeigt. Dennoch halten einige argentinische Spieler nach dem Halbfinal-Sieg über England ein umstrittenes Plakat hoch.

Darauf heisst es: «Las Malvinas son Argentinas», zu Deutsch: Die Falkland-Inseln sind argentinisch. 1982 entbrannte ein militärischer Konflikt um die Falklandinseln. Der Krieg forderte mehrere Hundert Todesopfer.
Bislang gab es für das Plakat keine Konsequenzen. Ob solche noch folgen, bleibt abzuwarten.
10-Tore-Spektakel
Eigentlich ist es die Partie, das an einer Weltmeisterschaft kaum jemanden interessiert: Das Spiel um Platz drei. Doch heuer sorgen England und Frankreich für ein absolutes Tor-Spektakel.

Am Ende siegen die «Three Lions» mit 6:4, Bukayo Saka erzielt einen Hattrick. Und bei «Les Bleus» avanciert Kylian Mbappé mit einem Doppelpack zum ewigen WM-Rekordtorschützen. Mit seinen 22 Treffern liegt er knapp vor Lionel Messi mit 21.
Messi-Tränen
Ebenjener Messi verabschiedet sich am Sonntag tränenreich von der ganz grossen Bühne. Nach dem 0:1 nach Verlängerung gegen Spanien kann der 39-Jährige seine Emotionen nicht verbergen.
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Gerne hätte Messi seine glorreiche Karriere im Nationalteam mit der Titelverteidigung gekrönt. In 207 Spielen für die «Albiceleste» gelangen dem Ausnahmekönner 125 Tore und 68 Assists.
















