WM 2026: Lionel Messi weint bittere Abschiedstränen
Die Final-Niederlage gegen Spanien an der WM 2026 war möglicherweise der letzte grosse Auftritt von Lionel Messi. Der 39-Jährige weint bittere Tränen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Lionel Messi weint nach der Niederlage gegen Spanien bittere Tränen.
- Für den Argentinier war es der zweite verlorene WM-Final nach 2014.
- Mit acht Turniertoren führte Messi Argentinien noch einmal ins Endspiel.
Erst trägt er die Niederlage mit Fassung, emotionslos trottet er über den Rasen von East Rutherford. Dann, bei der Medaillenübergabe nach dem Final der WM 2026, bricht es aus ihm heraus: Die Silbermedaille um den Hals, den Blick auf die argentinischen Fans gerichtet, kann Lionel Messi seine Tränen nicht mehr zurückhalten.
Die WM 2026 war eine eindrückliche Darbietung des Argentiniers: Acht Tore in den ersten sieben Spielen, dazu zwei entscheidende Vorlagen im Halbfinal gegen England. Insgesamt war er an zwölf der 19 argentinischen Turniertore beteiligt.
Auch wenn er im Final kaum zu sehen war – die spanische Defensive stellte ihn über weite Strecken kalt – mit 39 Jahren lieferte der «Zauberfloh» ein Turnier für die Geschichtsbücher.
Messis «letzter Tango» bei der WM 2026
Für Messi war es bereits das dritte WM-Final seiner Karriere. Nach der Niederlage 2014 gegen Deutschland und dem Titelgewinn 2022 gegen Frankreich zog er mit dem Brasilianer Cafú gleich. Eine bittere Parallele zu 2014: Auch damals entschied ein eingewechselter Spieler das Spiel gegen Argentinien, damals Mario Götze, nun Ferran Torres.
Nationaltrainer Lionel Scaloni fand nach dem Spiel bewegende Worte für seinen Captain: «Er ist der beste Fussballer der Geschichte.» Auch die argentinische Tageszeitung «Clarín» deutete die Szene als Abschied und schrieb von «sein letzter Tango». Der offizielle Account der Nationalmannschaft richtete sich direkt an Messi: «Deine Tränen sind auch unsere, Kapitän.»
Schon vor dem Final hatte Messi in einem Instagram-Post seinem Team gedankt und geschrieben: «Diese Gruppe hat bereits eine Geschichte geschrieben, die wir nie vergessen werden». Offiziell erklärt hat er sein Karriereende in der Nationalmannschaft bislang nicht. Die Tränen im Moment der Niederlage sprachen für sich.





















