Briefwahl in USA beginnt – Ungewissheit wegen Rechtsstreit

    Keystone-SDA
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    USA,

    Trotz eines anhaltenden Rechtsstreits hat der US-Bundesstaat North Carolina wie geplant mit der Briefwahl für die Zwischenwahlen im November begonnen. Das mit Wahlen betraute Gremium teilte am Freitag auf der Plattform X mit, erste Unterlagen zu verschicken. In den kommenden Tagen sollen weitere Bundesstaaten folgen.

    ARCHIV - Beamte des Luzern County zählen in einem Gerichtssaal im Penn-Place-Gebäude Stimmzettel von der Briefwahl. Foto: Mark Moran/The Citizens' Voice/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur reda...
    ARCHIV - Beamte des Luzern County zählen in einem Gerichtssaal im Penn-Place-Gebäude Stimmzettel von der Briefwahl. Foto: Mark Moran/The Citizens' Voice/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur reda... - Keystone/The Citizens' Voice/AP/Mark Moran

    Unterdessen läuft ein Rechtsstreit über eine von Präsident Donald Trump verfügte Verschärfung der Regeln weiter. Die von der Trump-Regierung vorangetriebene Neuregelung sieht im Kern vor, dass die US-Post USPS eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Briefwahl einnimmt. Bundesstaaten sollen der Post etwa das Design ihrer Umschläge für die Briefwahl zur Genehmigung vorlegen. Zudem soll die Post die Unterlagen nur an Bürger ausliefern, die in einem von den Bundesstaaten übermittelten Wählerverzeichnis geführt sind.

    Vorwurf der parteilichen Interessen

    Eine Richterin aus Boston hatte zuvor erneut eine einstweilige Verfügung gegen Trumps Pläne erlassen, weil sie aus ihrer Sicht geringe Chancen hätten, im Hauptverfahren erfolgreich zu sein. Sie begründete das unter anderem damit, dass Trump die Bundesstaaten ihrer verfassungsmässigen Kompetenz beraube, Wahlen selbst zu organisieren.

    Republikaner verteidigen die Pläne mit dem Argument, damit angeblichen Wahlbetrug verhindern zu wollen. Belege für die Behauptung weitreichenden Wahlbetrugs lieferten sie bisher nicht. Kritiker vermuten als Motiv, Trump wolle die Stimmabgabe per Briefwahl erschweren und so die Demokratische Partei benachteiligen, deren Wähler überproportional häufig per Briefwahl abstimmen.

    Trump stellte Wahlwiederholung bereits bei Vorwahlen zur Debatte

    Was mit bereits abgegebenen Stimmen passiert, sollten Gerichte Trumps Regeln billigen, ist unklar. Dass für Trump auch eine Wiederholung von Wahlen kein Tabu ist, machte er bereits bei den Vorwahlen klar. Damals wollte er den Neuzuschnitt von Wahlkreisen auch in Bundesstaaten durchbringen, in denen die Stimmabgabe bereits begonnen hatte. «Wenn sie zweimal wählen müssen, dann ist es eben so.»

    Am 3. November wird bei den «Midterms» etwa ein Drittel des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Wegen der knappen Mehrheit der Republikaner in beiden Parlamentskammern könnte jedes einzelne Mandat darüber entscheiden, wer am Ende die Macht im Kongress hat.

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    Kommentare

    User #1245 (nicht angemeldet)

    zuerst schon Wahlfälschungslegenden verbreiten, dann grosse Augen machen

    User #5549 (nicht angemeldet)

    Trump wird derart abschiffen und dann werden sie sich auf ihn und von seinem Familienclan gescheffelte und zusammengeraffte Kohle stürzen.

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