WM 2026: Ägypten schlägt Australien im Penaltyschiessen!
Portugal steht an der WM 2026 ebenso wie die Schweizer Nati im Achtelfinal. Für die Portugiesen ist es ein doppelt emotionaler Tag.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitag stehen an der WM 2026 drei weitere Sechzehntelfinals auf dem Programm.
- Die Schweizer Nati hat sich mit 2:0 gegen Algerien durchgesetzt.
- Portugal besiegte Kroatien, Australien unterliegt Ägypten nach Penaltyschiessen.
An der WM 2026 stehen am Freitag drei weitere Sechzehntelfinals auf dem Programm. Zum Anfang besiegte Portugal Kroatien dank eines späten Tores mit 2:1.
Die Schweizer Nati gewinnt ihren Sechzehntelfinal gegen Algerien mit 2:0. Breel Embolo und Dan Ndoye schiessen die Schweiz in die nächste Runde.
Abgeschlossen wird der WM-Tag dann am Freitagabend mit dem Duell zwischen Australien und Ägypten. In diesem setzen sich die Nordafrikaner nach Penaltyschiessen durch.
Die Spiele von Tag 23
Portugal – Kroatien 2:1
Schweiz – Algerien 2:0
Australien – Ägypten 2:4 (1:1)
Tag 23 der WM 2026 im Ticker
Im Duell der Aussenseiter setzt sich Ägypten gegen Australien im Penaltyschiessen durch. Nach 120 Minuten heisst es nach einem Treffer von Ashour und einem Eigentor von Hany 1:1.
In der Folge behalten die Nordafrikaner die besseren Nerven. Mohamed Salah chippt seinen Penalty frech in die Mitte.

Bei Australien wurde Goalie Mathew Ryan unmittelbar vor dem Elfmeterschiessne eingewechselt – ohne Erfolg.
Ägypten trifft in der nächsten Runde auf den Sieger des Duells zwischen Argentinien und Kap Verde.
Mohamed Salah und Ägypten gehen als Favorit ins Sechzehntelfinal gegen Australien. Der 34-Jährige wusste bislang mit einem Treffer und zwei Assists zu überzeugen. So starten die beiden Teams ins Duell.
Ägypten: Shobeir; Hafez, Ibrahim, Rabia, Hany; Attia, Fathy; Ziko, Ashour; Salah, Marmoush
Australien: Beach; Circati, Souttar, Herrington, Behich, Bos; O’Neill, Irvine, Metcalfe; Volpato, Irankunda
Mit seinem Treffer in der Nachspielzeit beschert Gonçalo Ramos der portugiesischen Seleçao den Einzug in den WM-Achtelfinal.
00:00 / 00:00
Allerdings wird man beim 2:1-Sieg über Kroatien auch emotional: Nach dem Spiel erinnert die portugiesische Auswahl an ihren verstorbenen Teamkollegen Diogo Jota. Die Seleçao posiert mit seinem Trikot mit der Nummer 21.

Jota war vor genau einem Jahr bei einem Autounfall in Spanien mit seinem Bruder André Silva ums Leben gekommen. Der damals 28-Jährige war Stammkraft im portugiesischen Team – und wäre wohl auch an der WM 2026 gesetzt gewesen.
Vor dem dramatischen Weiterkommen verkündet die Schwester von CR7 Pikantes. Beim portugiesischen TV-Sender «SportTV» sagt Kátia Aveiro (48):

«Geniesst es, solange es noch geht. Es ist bald vorbei. Nach den Informationen, die ich aus zuverlässiger Quelle habe, ist dies sein letzter Tanz.»
Ronaldos Debüt für die Portugiesen liegt schon 23 Jahre zurück. Mit 232 Spielen und 146 Toren ist er sowohl Rekord-Spieler als auch -Torschütze Portugals.
Im Duell der Altmeister setzt sich Cristiano Ronaldo mit Portugal gegen Luka Modric und Kroatien durch. Dank eines ganz späten Tores stehen die Portugiesen im Achtelfinal der WM 2026.
Portugal beginnt bemüht, mit viel Schwung, und kommt vor allem in der Anfangsphasen zu einigen guten Chancen. Doch Kroatien verteidigt stark, lässt nicht viel zu.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein lebendiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, Toren auf beiden Seiten und ganz viel Drama.
Vier Treffer wegen Abseits aberkannt
Vier Tore, drei von Kroatien, eines von Portugal, wurden wegen Abseits aberkannt, zweimal rettete Aluminium. Sucic traf zur Führung, Ronaldo glich durch einen VAR-Penalty aus.
In der Nachspielzeit köpfelte Gonçalo Ramos aus. Doch damit war die Partie noch lange nicht vorbei: Kroatien warf nochmals alles nach vorne. Mit Erfolg.
Nach einem Freistoss verlängert Matanovic zu Pasalic, dessen Hereingabe im portugiesischen Tor landete. Doch der VAR beendete den kroatischen Jubel jäh: Wegen Abseits zählt der Treffer nicht. Nach 118 Minuten pfiff der Schiedsrichter ab. Es war wohl der letzte WM-Einsatz von Modric, während Ronaldo weiter vom Titel träumen darf.
Der erste Sechzehntelfinal am Freitag bringt gleich Brisanz: In Toronto treffen Portugal und Kroatien und damit auch Cristiano Ronaldo und Luka Modric aufeinander.
Die beiden einstigen Real-Madrid-Teamkollegen zählen als Ü40-Profis zu den ältesten Spielern an dieser Endrunde. Für einen von ihnen ist die WM 2026 heute vorbei – und damit wohl auch ihre WM-Karriere.

Einen klaren Favoriten gibt es in diesem Duell kaum auszumachen: Portugal enttäuschte in der Gruppenphase mit zwei zahnlosen Remis gegen Kolumbien und die DR Kongo. Kroatien siegte gegen Panama und Ghana knapp, unterlag aber klar mit 2:4 gegen England.
















