Wird Gianni Infantino von PSG-Boss als Fifa-Präsident abgelöst?
Kommenden März stellt sich Gianni Infantino für seine dritte Amtszeit als Fifa-Präsident zur Wahl. Die Uefa will den Schweizer vom Thron stossen.

Das Wichtigste in Kürze
- Gianni Infantino stösst mit seinen WM-Verkaufsplänen auf Gegenwind.
- Die Uefa und die Concacaf wehren sich mit einem Boykott der Fifa-Turniere.
- Muss Infantino nächstes Jahr seinen Posten als Fifa-Boss räumen?
Hat sich Gianni Infantino mit dem kuriosen WM-Verkaufsplan sein eigenes Grab geschaufelt? Die Uefa will sämtliche Fifa-Turniere boykottieren, sollte der Walliser an der Idee festhalten.
Neben dem europäischen Fussballverband hat sich auch Concacaf dagegen ausgesprochen. Damit stellen sich die 41 Verbände aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik gegen die Investorenpläne.
PSG-Präsi soll Fifa-Boss werden
Die Uefa will nach dem jüngsten Einfall Infantinos noch einen Schritt weitergehen: Der Schweizer soll von seinem Fifa-Thron gestossen werden.

Laut «Politico» will man PSG-Präsident Nasser al-Khelaifi bei der Fifa-Wahl im kommenden März als Kandidat aufstellen.
Neben seinem Amt in Paris ist al-Khelaifi Chef des Dachverbands der europäischen Vereine. Auch den Vorsitz der BeIn-Mediengruppe hat der 52-jährige Katarer inne.
Dritte Amtszeit für Gianni Infantino?
Laut eines Pressesprechers hat der PSG-Boss selbst kein Interesse am Job als Fifa-Präsident. «Er wird sich weiterhin darauf konzentrieren, die Institutionen des europäischen und des Weltfussballs diskret zu unterstützen», heisst es.

Gianni Infantino kandidiert derweil für seine dritte Amtszeit an der Spitze der Fifa. Mit seinen jüngsten Auftritten hat er vielerorts weiter an Beliebtheit eingebüsst.
Neben den Investoren-Plänen will Infantino die Weltmeisterschaft auf 64 Teams aufstocken. Damit würde fast ein Drittel aller Fifa-Verbände an der Endrunde teilnehmen.
















