Cluj-Napoca: Schweizer Volleyballer verpassen die Achtelfinals
In Cluj-Napoca unterliegt die Schweiz an der EuroVolley 2026 Deutschland mit 1:3. Trotz dem ersten Satzgewinn gegen die Deutschen ist das Achtelfinale verpasst.

Das Schweizer Männernationalteam bleibt an der CEV Enel EuroVolley 2026 weiterhin ohne Punkte. Trotz einer überzeugenden Leistung und dem Gewinn des dritten Satzes unterliegt das Nationalteam Deutschland mit 1:3 (25-19, 25-17, 22-25, 25-21). Die Niederlage bedeutet gleichzeitig das frühzeitige EM-Aus für die Schweizer.
Auch heute wartet ein schwerer Brocken auf die Schweiz: Mit Deutschland trifft das Schweizer Nationalteam auf die Weltnummer 12. Bereits vor drei Jahren trafen die beiden Teams an der Europameisterschaft in Perugia aufeinander. Damals unterlag die Schweiz mit 0:3. Mit dem Gewinn des dritten Satzes gelingt der Schweiz jedoch erstmals ein Satzgewinn gegen Deutschland.
Die Schweiz erwischt einen guten Start in den ersten Satz und gestaltet die ersten Punkte ausgeglichen. Danach übernimmt Deutschland allerdings zunehmend die Kontrolle über das Spiel und entscheidet den ersten Satz mit 19:25 für sich. Der zweite Satz verläuft ähnlich: das Team von Juan Manuel Serramalera gleich den ersten Ball und findet mit starken Aktionen gut ins Spiel.
Im dritten Satz dreht die Schweiz richtig auf. Die Schweizer erwischen einen beeindruckenden Start und geht früh mit 5:0 in Führung. Mit einer überzeugenden Leistung bauen die Schweizer ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 12:5 aus.
Deutschland kommt im weiteren Satzverlauf zwar nochmals näher heran, doch die Schweiz beweist in der entscheidenden Schlussphase Nervenstärke und entscheidet der dritte Satz mit 25:22 für sich.
Im vierten Satz kann die Schweiz nicht an die Leistung des vorherigen Satzes anknüpfen. Deutschland setzt sich früh ab, während die Schweizer erst gegen Ende wieder besser ins Spiel finden und mit einigen überzeugenden Aktionen nochmals dagegenhalten. Für den Satzgewinn reicht es am Ende jedoch nicht, und die Schweiz muss sich Deutschland mit 1:3 (25:19, 25:17, 22:25, 25:21) geschlagen geben.
Damit verpasst das Schweizer Nationalteam die Qualifikation für das Achtelfinale der CEV Enel EuroVolley 2026.
Juan Manuel Serramalera zum heutigen Spiel: «Heute war es zwar eine Niederlage, aber wir haben Volleyball gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Uns stand ein starkes Team gegenüber, das auf einem sehr hohen Niveau und mit enormer Intensität spielt. Wir haben insgesamt gut dagegengehalten. Wir haben heute gut gespielt, auch wenn wir natürlich noch einige Dinge verbessern können. Uns fehlt noch etwas an Intensität. Sobald wir diese auch nur ein wenig verlieren, bezahlen wir dafür einen hohen Preis. Was die Qualifikation betrifft, gibt es mathematisch leider nichts mehr zu holen. Trotzdem gibt es für uns als Team viel aus diesem Turnier mitzunehmen. Wir hatten die Möglichkeit, uns mit einigen der besten Spieler der Welt zu messen.» Morgen, 15. September 2026, steht das letzte Gruppenspiel an. Um 16.00 Uhr trifft die Schweiz auf Lettland. Das Spiel wird live auf SRF übertragen.






