Kanton Waadt schreibt weiterhin rote Zahlen
Der Haushaltsentwurf 2027 des Kantons Waadt weist ein Defizit von 356 Millionen Franken auf. Um die Ausgaben zu begrenzen, hat die Regierung Einsparungen in Höhe von 65 Millionen Franken vorgenommen. Das endgültige Ergebnis hängt vom Ausgang der Abstimmung am 27. September über die Steuersenkung um 12 Prozent ab.

Der Anstieg der Ausgaben beläuft sich auf 2,9 % (ohne Ukraine), was im Einklang mit dem Plan des Staatsrats steht, bis 2030 wieder ein finanzielles Gleichgewicht herzustellen, wie Staatsrätin und Finanzvorsteherin Christelle Luisier (FDP) am Montag bei der Präsentation des Budgetentwurfs 2027 bekannt gab.
Im Einzelnen belaufen sich die Ausgaben auf 13'215 Millionen Franken (+3,7 Prozent gegenüber dem Budget 2026). In diesem Betrag sind alle Ausgaben im Zusammenhang mit der Ukraine enthalten (196 Millionen, fast doppelt so viel wie 2026).
Die Einnahmen belaufen sich auf 12'859 Millionen Franken. Die Regierung rechnet mit einem Anstieg der Steuereinnahmen, doch bestehen weiterhin zahlreiche Unsicherheiten: Sie hat die mögliche Annahme der Initiative, die eine Steuersenkung um 12 Prozent fordert, nicht berücksichtigt. Die Investitionen dürften stabil bleiben und die Verschuldung auf etwa 600 Millionen Franken steigen.










