Coronavirus

    Trotz Corona: Womöglich bald wieder Fans in Rios Stadien

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    Brasilien,

    Nach rund zehn Monaten Corona-Pause dürfen in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro womöglich bald wieder Zuschauer mit Einschränkungen ins Fussballstadion.

    In Rio de Janeiro könnten rund 8000 Menschen wieder zu Spielen ins Maracanã-Stadion. Foto: Leo Correa/AP/dpa
    In Rio de Janeiro könnten rund 8000 Menschen wieder zu Spielen ins Maracanã-Stadion. Foto: Leo Correa/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kehren in Brasilien bald die Fans ins Stadion zurück?
    • In Rio könnte das bald zum Thema werden.

    Nach rund zehn Monaten Corona-Pause dürfen in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro womöglich bald wieder Zuschauer mit Einschränkungen ins Fussballstadion.

    Dies berichtete das Nachrichtenportal «G1» unter Berufung auf einen gemeinsamen Beschluss der Stadtverwaltung und der Regierung des Bundesstaates Rio de Janeiro am Mittwoch. Rios Bürgermeister steht dem Vorhaben aber ablehnend gegenüber.

    Gemäss des Beschlusses hängt die Zuschauerzahl von der Risikostufe für Covid-19 der jeweiligen Gegend ab, die jeden Freitag veröffentlicht wird. Bei einem mässigen Risiko sind 20 Prozent, bei hohem Risiko zehn Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität erlaubt. Alkoholkonsum am Platz ist zugelassen.

    Ob und wie der Beschluss umgesetzt wird, ist noch sehr fraglich. Die Massnahme werde aufgehoben, schrieb Rios Bürgermeister Eduardo Paes auf Twitter am Mittwoch. «Die Entscheidung, die Stadien mit einer Maximalbelegung von einem Zehntel freizugeben, ist aus Sicht unseres Gesundheitsamtes technisch korrekt. Allerdings ist es offensichtlich fast unmöglich, die Massnahme zu überwachen.» Bei der Rückkehr des Fussballs in der Corona-Pandemie, bei der Rio vorgeprescht war, hatte es auch bereits ein juristisches Hin und her gegeben.

    Die Zahl der Corona-Fälle in Brasilien ist zuletzt erneut angestiegen, Rio de Janeiro ist mit mehr als 465'000 Fällen und fast 26'000 Toten einer der am meisten betroffenen Bundesstaaten.

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