BSC Young Boys

YB Frauen verlieren Final – das sagt Imke Wübbenhorst

Ronny Reisch
Ronny Reisch, Christoph Böhlen

Bern,

Im Final der Women's Super League wird Meister YB entthront: Servette gewinnt das Rückspiel mit 2:0 und holt sich mit einem 4:1-Gesamtskore den Titel.

YB Frauen
Die YB Frauen unterliegen Servette im Playoff-Final. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Servette Chênois Féminin gewinnt nach dem Cup auch die Liga.
  • YB bleibt einmal mehr das Nachsehen, auch das Final-Rückspiel geht verloren.
  • Trainerin Imke Wübbenhorst sagt: «Wir haben es heute einfach nicht verdient.»

Servette Chênois Féminin holt das Double: Nach dem Cup gewinnen die Genferinnen auch die Meisterschaft. Im Playoff-Final gegen YB gewinnen sie nach dem 2:1-Hinspiel auch das Rückspiel. Das Rückspiel in Genf geht mit 2:0 an die Genferinnen.

Servette
Servette sichert sich das Double. - keystone

YB-Trainerin Imke Wübbenhorst sagt nach Schlusspfiff im Club-TV: «Gratulation an Genf, sie haben es verdient geschafft, den Titel zu holen. Wir haben zu krasse Fehler in der Defensive gemacht, die Servette zu bestrafen wusste.»

YB Frauen
Imke Wübbenhorst, Trainerin der YB Frauen, gratuliert Servette zum Meistertitel. - screenshot/bscyb

Darum dürfe man auch mal sagen: «Wir haben es heute einfach nicht verdient», so Wübbenhorst. Aber: «Es war mehr als verdient, dass wir im Final stehen. Die Mädels müssen verstehen, dass wir zu krasse Fehler gemacht haben. Das muss sie stärker machen und weiterbringen.»

YB Frauen
Die YB Frauen bedanken sich bei den mitgereisten Fans. - keystone

Mit Blick auf die vergangene Saison lobt Wübbenhorst die Entwicklung und die Integration der vielen neuen Spielerinnen: «Wir müssen Stolz auf das Erreichte sein und wissen, dass noch immer ein Weg vor uns liegt.»

Frühe Servette-Tore sorgen für klare Verhältnisse

Schon in der zweiten Minute schlägt es ein: Eine Martinez-Hereingabe kann von YB nicht verhindert werden – Sobal schiesst per Flachschuss ein. Die Bernerinnen müssen nun zwei Tore aufholen, die Genferinnen bleiben aber stärker.

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Etwas mehr als eine Viertelstunde ist gespielt, als auch Serrano noch einnetzt. Sie verschafft sich mit einer Finte Raum und zieht ab, YB-Torhüterin Brunholt ist zu spät unten.

YB
Schon früh liegt der Ball zum zweiten Mal im Berner Tor. Dabei müsste YB einen Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. - Keystone

In der 23. Minute verhindert die Defensive von YB das 0:3 in Extremis. Auch Simonsson vergibt mehrere Chancen aufs dritte Tor. Erst in der Nachspielzeit vor der Pause muss Servette-Hüterin Bottega mal eingreifen: Sie hält den Schuss von Granges.

Nach der Pause gelingt es den Bernerinnen aber nicht wirklich, Servette nochmal richtig unter Druck zu setzen. Die Genferinnen spielen die Führung souverän runter und jubeln am Ende über den nächsten Titel.

Servette
Das Team aus Genf ist im Schweizer Frauenfussball in der Saison 2025/26 bis zuletzt das Mass der Dinge. - Keystone

Mit Servette gewinnt jene Mannschaft den Titel, die auch die Qualifikationsphase dominierte. 47 Punkte standen nach 18 Spielen zu Buche – YB auf Platz zwei hatte elf Zähler weniger.

Kommentare

User #6313 (nicht angemeldet)

Der FCB Club wird immer kleiner und uninteressanter, wer hat schon Lust darauf

User #4601 (nicht angemeldet)

Warum heissen die Frauen Young Boys...?

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