YB Frauen verlieren Final – das sagt Imke Wübbenhorst
Im Final der Women's Super League wird Meister YB entthront: Servette gewinnt das Rückspiel mit 2:0 und holt sich mit einem 4:1-Gesamtskore den Titel.

Das Wichtigste in Kürze
- Servette Chênois Féminin gewinnt nach dem Cup auch die Liga.
- YB bleibt einmal mehr das Nachsehen, auch das Final-Rückspiel geht verloren.
- Trainerin Imke Wübbenhorst sagt: «Wir haben es heute einfach nicht verdient.»
Servette Chênois Féminin holt das Double: Nach dem Cup gewinnen die Genferinnen auch die Meisterschaft. Im Playoff-Final gegen YB gewinnen sie nach dem 2:1-Hinspiel auch das Rückspiel. Das Rückspiel in Genf geht mit 2:0 an die Genferinnen.

YB-Trainerin Imke Wübbenhorst sagt nach Schlusspfiff im Club-TV: «Gratulation an Genf, sie haben es verdient geschafft, den Titel zu holen. Wir haben zu krasse Fehler in der Defensive gemacht, die Servette zu bestrafen wusste.»

Darum dürfe man auch mal sagen: «Wir haben es heute einfach nicht verdient», so Wübbenhorst. Aber: «Es war mehr als verdient, dass wir im Final stehen. Die Mädels müssen verstehen, dass wir zu krasse Fehler gemacht haben. Das muss sie stärker machen und weiterbringen.»

Mit Blick auf die vergangene Saison lobt Wübbenhorst die Entwicklung und die Integration der vielen neuen Spielerinnen: «Wir müssen Stolz auf das Erreichte sein und wissen, dass noch immer ein Weg vor uns liegt.»
Frühe Servette-Tore sorgen für klare Verhältnisse
Schon in der zweiten Minute schlägt es ein: Eine Martinez-Hereingabe kann von YB nicht verhindert werden – Sobal schiesst per Flachschuss ein. Die Bernerinnen müssen nun zwei Tore aufholen, die Genferinnen bleiben aber stärker.
Etwas mehr als eine Viertelstunde ist gespielt, als auch Serrano noch einnetzt. Sie verschafft sich mit einer Finte Raum und zieht ab, YB-Torhüterin Brunholt ist zu spät unten.

In der 23. Minute verhindert die Defensive von YB das 0:3 in Extremis. Auch Simonsson vergibt mehrere Chancen aufs dritte Tor. Erst in der Nachspielzeit vor der Pause muss Servette-Hüterin Bottega mal eingreifen: Sie hält den Schuss von Granges.
Nach der Pause gelingt es den Bernerinnen aber nicht wirklich, Servette nochmal richtig unter Druck zu setzen. Die Genferinnen spielen die Führung souverän runter und jubeln am Ende über den nächsten Titel.

Mit Servette gewinnt jene Mannschaft den Titel, die auch die Qualifikationsphase dominierte. 47 Punkte standen nach 18 Spielen zu Buche – YB auf Platz zwei hatte elf Zähler weniger.












