Rafael Nadal wollte den Champions-League-Final in Paris besuchen. Weil auf der Autobahn Stau herrschte, lief er die Strecke kurzerhand zu Fuss.
Rafael Nadal bei den French Open in Paris
Rafael Nadal bei den French Open in Paris - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Rafael Nadal wäre fast zu spät zum Champions-League-Final gekommen.
  • Weil sich auf der Autobahn der Verkehr staute, lief er zu Fuss.
  • Er schaffte es rechtzeitig und erlebte einen «grossen Moment».

Von dem Chaos am Rande des Champions-League-Finale in Paris kann auch der spanische Tennisspieler Rafael Nadal ein Lied singen: Weil auf der Autobahn zum Stade de France am Samstag kein Durchkommen war, stieg der Sport-Star kurzerhand aus. Er ging dann zu Fuss ins Stadion, wie er am Sonntag erzählte.

«Ich musste auf der Autobahn aus dem Auto aussteigen und den Rest zu Fuss zurücklegen», sagte Nadal. «Ansonsten wäre ich zu spät gekommen, denn das Auto, das mich fuhr, ist erst um 22.15 Uhr auf dem Parkplatz (des Stadions) angekommen.»

Nadal: Champions-League-Final war «ein grosser Moment»

Zu Fuss sei es hingegen einfacher gewesen, als er gedacht habe. «Leute von den Organisatoren haben mich erkannt und mir geholfen.»

Nadal sagte: Für ihn sei es ein «ein grosser Moment» gewesen, zum ersten Mal live bei einem Champions-League-Spiel dabei zu sein. Noch dazu, weil der spanische Verein Real Madrid 1:0 gegen den FC Liverpool gewann.

Real Madrid
Real Madrid triumphiert in der Champions League. - dpa

Die Siegesfeier konnte sich der Tennisspieler allerdings nicht mehr anschauen: Er hatte nämlich am nächsten Tag ein Spiel bei den French Open in Paris. Sein Match gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime gewann Nadal nach fünf Sätzen und zog damit ins Viertelfinale ein.

Das Champions-League-Finale war von chaotischen Szenen am Stadion überschattet worden. Die Polizei setzte Tränengas ein und nahm nach Angaben aus Polizeikreisen mehr als hundert Menschen fest. Mehr als 230 Menschen mussten von Rettungskräften behandelt werden. Die französischen Behörden machten «massiven Betrug mit gefälschten Tickets» für die Eskalation am Stade de France verantwortlich.

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