Gianni Infantino: Zahlte die Uefa seiner «Geliebten» Geld?
Der nächste Wirbel! Gianni Infantino soll in seiner Zeit bei der Uefa eine Geliebte gehabt haben. Die Frau soll plötzlich mehr verdient haben, so ein Bericht.

Das Wichtigste in Kürze
- Gianni Infantino arbeitete zwischen 2000 und 2016 für die Uefa.
- Dort soll er eine Affäre mit einer Mitarbeiterin gehabt haben, so ein Bericht.
- Sie wurde plötzlich befördert und kassierte anschliessend eine hohe Abfindung.
- Die Fifa weist die Gerüchte um Infantino zurück.
Schon wieder Wirbel um Gianni Infantino! Diesmal geht es um seine Zeit bei der Uefa. Zwischen 2000 und 2016 arbeitete er beim europäischen Fussballverband in verschiedenen Funktionen.
Nun meldet der «Telegraph», dass der Walliser dort eine Affäre mit einer Mitarbeiterin gehabt haben soll.
Uefa-Mitarbeiterin bekommt plötzlich 30 Prozent mehr Lohn
Der heute 56-Jährige beförderte die Frau demnach während der angeblichen Beziehung höchstpersönlich von einem Administrativ-Posten auf eine Führungsposition. Plötzlich stieg deren Uefa-Lohn um rund 30 Prozent auf etwa 160'000 Franken.

Der rasante Aufstieg der Mitarbeiterin habe innerhalb der Uefa Fragen ausgelöst. Der damalige Uefa-Präsident Michel Platini (71) soll Infantino vor ein Ultimatum gestellt haben:
«Sie oder du», so die sinngemässe Auswahl laut einem Insider. Infantino soll daraufhin erklärt haben: «Sie wird gehen.»
Mega-Abfindung für «Geliebte» von Gianni Infantino
Kurz darauf (im Jahr 2011) verliess Infantinos mutmassliche Geliebte die Uefa. Allerdings nicht ohne eine hohe Abfindung zu kassieren. Ehemalige Mitarbeiter sprechen von einer mindestens sechsstelligen Summe.
Dazu erhielt die Frau gemäss Bericht von der Uefa ein MBA-Studium an einer Business School finanziert. Die jährlichen Gebühren: 45'000 britische Pfund (49'000 Schweizer Franken).

Ein Uefa-Sprecher bestätigt die Abgangsentschädigung im Bericht. Die Zahlungen hätten den damaligen Regeln entsprochen. Seit 2016 gelten verschärfte Vorschriften.
Fifa verteidigt Gianni Infantino: «Verleumderisch»
Und was sagt die Fifa? Der Weltverband weist die Vorwürfe zurück. Kein Mitarbeiter der Uefa oder der Fifa habe jemals eine Beschwerde über das Verhalten von Herrn Infantino erhoben. «Jede Andeutung unangemessenen Verhaltens oder eines Verstosses gegen Statuten oder Vorschriften ist verleumderisch.»
Gianni Infantino ist seit 2001 mit Leena Al Ashqar verheiratet. Die beiden haben vier Kinder.












