Uefa will mit Reform die Schiedsrichter stärken
Mit einer Online-Plattform sollen klare Richtlinien für die Anwendung der Regeln und des VAR aufgestellt werden. Die Uefa will damit die Schiris stärken.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Uefa möchte die Entscheidungen der Schiedsrichter stärken.
- Dafür ruft sie die Online-Plattform «Clear Line» ins Leben.
- «Es ist Fussbal, kein Playstation», sagt Uefa-Schiri-Boss Rosetti.
Seit seiner Einführung sorgt der Video-Schiedsrichter im Fussball für kontroverse Diskussionen. Auch bei der WM 2026 sorgten kuriose Entscheidungen für Aufsehen. Prominentes Beispiel: Der Platzverweis von Breel Embolo war irregulär.
Bei der Uefa ist man jetzt bestrebt, klare Richtlinien für die einheitliche Anwendung der Regeln und den VAR-Einsatz aufzustellen. Beihilfe schaffen soll dabei die Online-Plattform «Clear Line».
Rund 150 Referenzszenen sollen die Entscheidungen der Referees nachvollziehbarer machen.
«Fussball, nicht Playstation»
Uefa-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti sagt dazu: «Wir wollten zum Ursprung des VAR zurückkehren.» Der VAR soll künftig weder nur bei klaren Situationen eingreifen.
«Eine Zeit lang ging die Entwicklung zu immer mehr Interventionen, aber wir haben es damit letztlich übertrieben. Wir wollen keine mikroskopischen Eingriffe, und es geht auch nicht um eine zweite Chance für den Schiedsrichter. Es ist Fussball, nicht die Playstation», so Rosetti.
















