Donald Trump

    Donald Trump will Infantino als UNO-Generalsekretär vorschlagen

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    USA,

    Donald Trump und Gianni Infantino sorgten an der WM 2026 für Schlagzeilen – nicht im positiven Sinn. Jetzt soll der US-Präsident eine verrückte Idee haben.

    WM 2026 Donald Trump
    Gianni Infantino und Donald Trump während der WM-Siegerehrung. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wird Gianni Infantino neuer UNO-Generalsekretär?
    • Sein Freund Donald Trump will den Walliser offenbar für den Job vorschlagen.
    • Finanziell wäre dies allerdings ein ziemlicher Abstieg.

    Wenige Tage nach dem Ende der WM 2026 sorgt Donald Trump (80) erneut für Aufsehen. Laut eines Berichts der «New York Post» spielt er mit dem Gedanken, Gianni Infantino (56) als nächsten US-Generalsekretärs vorzuschlagen.

    Damit würde der Walliser die Nachfolge des Portugiesen António Guterres (77) antreten. Dessen Amtszeit läuft Ende dieses Jahres ab.

    Sollte Gianni Infantino neuer UNO-Generalsekretär werden?

    Donald Trump schätzt offenbar die Führungspersönlichkeit Infantinos. Diese werde «weltweit von jedem respektiert» und besitze «spezielle Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen».

    Infantino «allseits beliebt»

    Als Präsident der Fifa leitet Infantino derzeit 211 Mitgliedsverbände. Bei der UNO hätte er 193 Mitgliedsstaaten unter sich. Trumps Sondergesandter Paolo Zampolli sieht einige Parallelen in den Aufgabenbereichen.

    Gianni Infantino
    Gianni Infantino und Donald Trump trösten Lionel Messi nach dem WM-Final. - keystone

    Laut Zampolli (56) würde Infantino «hervorragende Arbeit leisten» und sei «allseits beliebt». Über den Beliebtheitsgrad – insbesondere bei den Fussball-Fans – lässt sich sicher streiten.

    Damit Infantino tatsächlich das Amt des Generalsekretärs übernehmen könnte, müsste ihn der 15-köpfige UNO-Sicherheitsrat dafür vorschlagen. Auch müsste die Wahl von der Generalversammlung formell bestätigt werden.

    Nimmt Infantino Lohn-Einbusse in Kauf?

    Der Schweizer dürfte selbst wohl wenig Interesse an einem Job-Wechsel haben. Jüngst kündigte er nämlich an, im März 2027 für eine erneute Amtszeit als FIfa-Boss zu kandidieren.

    Zudem müsste er auf einen Grossteil seines jetztigen Gehalts verzichten. Beim Fussball-Weltverband streicht er jährlich geschätzte 6 Millionen Dollar ein. Als UNO-Generalsekretär wären es 418'000 Dollar.

    Kommentare

    User #1382 (nicht angemeldet)

    Oh Gott.. erst Bärbock, jetzt Infantino.. die UNO kann einem leidtun.

    User #1382 (nicht angemeldet)

    Aha, so will er die UNO also zerstören. Einen korrupten Clown an die Spitze setzen..

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