Ghalibaf: Neue «Spielregeln» im Konflikt mit USA

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Im Konflikt mit den USA haben sich aus Sicht des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf die «Spielregeln» geändert. Ghalibaf sagte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, künftig werde jeder Angriff auf die Interessen und Sicherheit des Irans mit einer schnelleren, härteren und schmerzhafteren Reaktion beantwortet.

    Mohammed Bagher Ghalibaf
    Mohammed Bagher Ghalibaf ist iranischer Parlamentspräsident. - keystone

    Die USA sollten aus Sicht von Ghalibaf verstanden haben, dass die Ära der proportionalen Reaktionen vorbei sei. Die jüngsten Angriffe auf US-Stützpunkte seien nur ein Anfang. Die «Spielregeln» hätten sich geändert.

    Ghalibaf verwies zugleich auf die angespannte wirtschaftliche Lage im Iran. Wechselkursschwankungen, Inflation und Arbeitslosigkeit setzten die Lebensgrundlagen der Menschen stark unter Druck, sagte er nach Angaben von Irna.

    Ghalibaf bezeichnete den «inneren Zusammenhalt» und die «äussere Abschreckung» als wichtige Mittel im Konflikt mit den USA. Er warnte, dass Äusserungen oder Handlungen, die diese beiden Bereiche schwächten, den Empfehlungen von Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei widersprächen. Chamenei ist seit März oberster Führer der Islamischen Republik.

    Ghalibafs Äusserungen folgen auf eine weitere militärische Eskalation in den Gewässern rund um den Iran und eine neue Taktik des US-Militärs. Der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, hatte am Samstag erklärt: «Wenn ihr auf zwei unserer Schiffe schiesst, werden wir euch noch höhere wirtschaftliche Kosten auferlegen – indem wir drei eurer Schiffe ausschalten.» Die US-Streitkräfte seien bereit, die zahlenmässig begrenzte und ungeschützte Ölflotte des Irans zu zerstören.

    Das US-Militär hatte am Samstag drei iranische Öltanker angegriffen und ausser Betrieb gesetzt. Zuvor hatten iranische Revolutionsgarden nach Angaben von Centcom ballistische Raketen auf zwei US-Kriegsschiffe abgefeuert, aber keinen Schaden angerichtet.

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    Kommentare

    User #4865 (nicht angemeldet)

    Den größten Schaden bei geschlossener Hormusstrasse hat der Iran selbst.

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Ja aber, der Dumnald hat doch gesagt der Iran sei doch villeicht militärisch erledigt. Seine Marine greift nur noch an wenn sie die Löcher im Boot gestopft haben, die Luftwaffe, gabs je eine, ist erledigt, die Raketenabschussrampen sind zu 90% demoliert und die Revolvergarde hat katapultiert!

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