FIFA

    Demonstrierende in Zürich fordern Infantino-Absetzung

    Während der vergangenen Weltmeisterschaft ist die Kritik an Fifa-Boss Gianni Infantino nochmals lauter geworden. Jetzt fordern Demonstrierende seine Absetzung.

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    Vor dem Fifa-Hauptsitz in Zürich wurde am Montagabend demonstriert. - Nau.ch / Nico Leuthold

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Zürich haben sich Demonstrierende vor dem Fifa-Hauptsitz versammelt.
    • Sie fordern die Absetzung von Fifa-Boss Gianni Infantino.
    • Die Kundgebung wurde im Vorfeld von den Behörden bewilligt.

    Seit über zehn Jahren steht Gianni Infantino an der Spitze der Fifa. Wirklich unumstritten war der Walliser nie. Doch in den vergangenen Wochen ist die Kritik am Fifa-Präsidenten nochmals lauter geworden.

    Auch in der Schweiz regt sich nun Widerstand gegen den Fifa-Boss. Am Montagabend versammelten sich an der Fifastrasse in Zürich mehrere Demonstrierende zu einer Kundgebung.

    Unter dem Motto «Infantino out» forderten die Teilnehmenden den Rücktritt des Fifa-Präsidenten. Die Demonstration war im Vorfeld von den Behörden bewilligt worden.

    Kundgebung blieb friedlich

    Die Kundgebung vor dem Fifa-Tor blieb friedlich, Infantino selbst war nicht anwesend.

    Organisiert wurde die Aktion vom deutschen Fussballfan Bengt Kunkel, welcher der deutschen Nationalmannschaft nachreist und den deutschen Fans als «Vorsänger» einheizt. Zur Demonstration entschied er sich wegen des Skandals um den US-amerikanischen Spieler Folarin Balogun.

    Bist du mit Gianni Infantino als Fifa-Präsident zufrieden?

    Fifa-Präsident Infantino hatte dessen Rot-Sperre nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump aufgehoben. Das «willkürliche Handeln» Infantinos dürfe nicht einfach hingenommen werden, so Kunkel.

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    Kommentare

    User #2709 (nicht angemeldet)

    Es sollt nicht Infantino heissen sondern Infantile

    User #2323 (nicht angemeldet)

    Verstehe die Kritik hier nicht. Es gibt kaum einen Fußballfan außerhalb Argentiniens, der die korrupten Machenschaften von Infantino und seinen Schergen gutheißt. Respekt an die vier Leute, die demonstrieren waren. Da sollten sich ruhig mehr Schweizer anschließen.

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