Die Verbandsspitze des Deutschen Fussball-Bundes hat die neuen Corona-Beschlüsse von Bundesregierung und Länderchefs kritisiert.
Kritisieren die neuen Corona-Beschlüsse von Bundesregierung und Länderchefs: DFB-Vize Rainer Koch (l) und DFB-Präsident Fritz Keller. Foto: Federico Gambarini/dpa
Kritisieren die neuen Corona-Beschlüsse von Bundesregierung und Länderchefs: DFB-Vize Rainer Koch (l) und DFB-Präsident Fritz Keller. Foto: Federico Gambarini/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Lockdown, der den Sport im Amateur- und Jugendbereich seit Anfang November massiv einschränkt, wurde bis zum 18.

In einem gemeinsamen Statement schrieben Präsident Fritz Keller und Vizepräsident Rainer Koch: «Es ist enttäuschend, dass der organisierte Amateursport bei den jetzt getroffenen Bund-Länder-Beschlüssen mit keiner Silbe erwähnt wird.» Man bedauere bei aller Vorsicht «sehr, dass abermals Verbote im Mittelpunkt stehen und nicht Lösungen, die Wege bieten, angemessen mit der Pandemie umzugehen».

Der Lockdown, der den Sport im Amateur- und Jugendbereich seit Anfang November massiv einschränkt, wurde bis zum 18. April verlängert, neue Perspektiven für den Sport gibt es zunächst nicht. «Der organisierte Amateurfussball wird leider auch nach einem Jahr Pandemie immer noch nicht als Teil der Lösung begriffen», schrieben Keller und Koch.

Dabei sähen alle bisherigen Erkenntnisse so aus, «dass das aktive Fussballspielen unter freiem Himmel kein Pandemietreiber ist und die Ansteckungsgefahr auf dem Spielfeld minimal ist». Der Profifussball musste nach dem Frühjahr 2020 kein zweites Mal den Spielbetrieb unterbrechen und lässt Aktive, Trainer und Beteiligte engmaschig und regelmässig testen.

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