Wegen der neuen Coronavirus-Variante verbieten jetzt auch die USA Einreisen aus Südafrika und weiteren Ländern der Region.
Reisende am Flughafen von Los Angeles
Reisende am Flughafen von Los Angeles - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Massnahme tritt am Montag in Kraft.

Das Einreiseverbot für Menschen aus Botsuana, Lesotho, Mosambik, Malawi, Namibia, Simbabwe, Südafrika und Eswatini wird am Montag in Kraft treten, wie ein US-Regierungsvertreter am Freitag sagte. US-Bürger und Menschen mit einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung in den Vereinigten Staaten sind von dem Verbot ausgenommen.

«US-Präsident Biden hat versprochen, jede notwendige Massnahme zu ergreifen, um für die Sicherheit der Amerikaner zu sorgen und die Pandemie zu besiegen», sagte der Regierungsvertreter. Das Einreiseverbot sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts des Auftretens der neuen Virusvariante. US-Gesundheitsexperten würden daran arbeiten, «schnell mehr über diese Variante herauszufinden».

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die zuerst in Südafrika neu festgestellte Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 zuvor als «besorgniserregend» eingestuft. Zahlreiche Länder, darunter auch Deutschland und weitere Mitgliedstaaten der EU, haben bereits den Flugverkehr mit Südafrika und weiteren Ländern der Region eingestellt, in denen der Erreger festgestellt wurde. Am Freitag meldete Belgien als erstes europäisches Land eine Infektion mit der nun Omikron genannten Virusvariante.

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